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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-38684
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3868/


Wertigkeit der kernspintomographischen, diffusionsgewichteten Magnetresonanztomographie (DWI - EPI - MRI) in der Diagnostik primärer tumoröser Erkrankungen der Glandula Parotidea.

Diestel, Leif

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Basisklassifikation: 44.64
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Habermann, Christian (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 21.10.2008
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 28.10.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Durch frühere Arbeiten konnte der diffusionsgewichteten, echoplanen MRT - Bildgebung bereits ein Entwicklungspotential zugesprochen werden. Auch
diese Arbeit konnte zweifelsfrei bestätigen, dass die DWI - EPI - Methode eine klare, artefaktfreie und reproduzierbare Darstellung der Gl. parotidea zulässt.
Mittels DWI - EPI - Sequenzen bei 1,5T wurden ADC - graphische Darstellungen der ermittelten Signalintensitäten berechnet, um über diese eine präoperative
Differenzierung von unterschiedlichen Tumorentitäten zu erreichen. Der Einsatz der in der vorliegenden Arbeit verwendeten Auswertungsmethode erzielt,
unabhängig vom Untersucher, im hohen Maße vergleichbare Ergebnisse. An 89 Patienten konnte prospektiv gezeigt werden, dass die Anwendung dieser Untersuchungstechnik zur Diagnose von primären parotidalen Tumoren geeignet
ist und des Weiteren eine echte Alternative zu dem derzeit häufig angewendeten Verfahren der Feinnadelaspirationsbiopsie darstellt. Allerdings konnte durch diese Studie erstmals ein Überlappen der ADC - Werte
von benignen und malignen Läsionen nachgewiesen werden. Dieses Ergebnis stellt den Nutzen der Technologie nicht in Frage, führt aber zwangsläufig zu
Einschränkungen in der MRT basierenden, präoperativen Diagnostik. Die durch Patientenuntersuchungen akquirierten Daten sollten hinsichtlich dieser neuen
Erkenntnis mit großer Sorgfalt interpretiert werden.
Die diffusionsgewichtete - echoplane - MRT - Bildgebung, als nicht invasives Untersuchungsverfahren zur Diagnostik von primären Tumoren der Glandula Parotidea, ist schon heute als hochwertiges, diagnostisches Verfahren anzusehen,
welches ergänzend Anwendung finden sollte und ein großes Potential in der Tumordifferenzierung aufweist.

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