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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-38900
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3890/


"Paar-Vergleich" endovaskulär und neurochirurgisch behandelter Patienten mit zerebralen Aneurysmen

Elbrandt, Sabrina

Originalveröffentlichung: (2008) 1.Molyneux, A., Kerr, R., Yarnold, J., et al. (2005). International subarachnoid aneurysm trial (ISAT) of neurosurgical clipping versus endovaskulär coiling in 2143 patients with ruptured intracranial aneurysms: a randomised comparison of effects on survival, dependency, seizures, rebleeding, subgro
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SWD-Schlagwörter: Intrakranielles Aneurysma , Subarachnoidalblutung , Clipping
Freie Schlagwörter (Englisch): clipping versus coiling
Basisklassifikation: 44.65
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Regelsberger, Jan (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 05.11.2008
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 20.11.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel dieser Arbeit war es, durch einen retrospektiven Paarvergleich von neurochirurgisch und endovaskulär behandelten Aneurysmapatienten herauszufinden, welche der Behandlungsmodalitäten den Patienten das günstigere Therapieergebnis bietet. In die Studie wurden sowohl Patienten mit inzidentellen Aneurysmen als auch SAB-Patienten mit Hunt&Hess-Stadium I-V einbezogen. In Anlehnung an die multizentrische ISAT-Studie wurden hierfür anhand vier Eingangskriterien Paare gebildet, die in den Kriterien Alter, Geschlecht, Hunt & Hess-Grad sowie Aneurysmalokalisation übereinstimmten. Insgesamt wurden bis zum Zeitpunkt der Entlassung die Therapieergebnisse von 33 Patientenpaaren (n=66) im Hinblick auf intraprozedurale Komplikationen, Aufenthaltsdauer, neurologische Defizite, Sekundärkomplikationen sowie klinischem Outcome untersucht.
Im klinischen Outcome nach der Modified Ranking Skala konnte kein signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungskollektiven ermittelt werden. 60,6% der neurochirurgischen Patienten versus 66,7% der neuroradiologischen Patienten aus dem Gesamtkollektiv (n=66) wurden mit einem „guten Therapieerfolg“ von MRS 0-2 entlassen. 39,4% der NCH-Patienten versus 33,3% der NRAD-Patienten wurden mit einem „schlechteren Therapieergebnis“ von MRS 3-6 entlassen.
Im Verlauf von 4 Jahren nach der Behandlung konnte für beide Behandlungsgruppen eine Verbesserung des klinischen Zustands anhand der Modified Ranking Skala festgestellt werden. In der subjektiven Lebensqualität (SF36) zeigten sich in den beiden Behandlungsgruppen keine signifikanten Unterschiede.




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