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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-38976
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/3897/


Bewertung des Langzeitverlaufs nach Katheterablation von intermittierendem und persistierendem Vorhofflimmern mittels Tele-EKG: Prognostische und therapeutische Implikationen.

Brandstrup, Benedikt

Originalveröffentlichung: (2008) Klemm, H. U., R. Ventura, Rostock T., Brandstrup B., Willems S., (2006). "Correlation of Symptoms to ECG Diagnosis Following Atrial Fibrillation Ablation." J Cardiovasc Electrophysiol ; Willems, S., H. Klemm, Rostock T., Brandstrup B., Meinertz T. (2006). "Substrate modification combined with pulmon
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SWD-Schlagwörter: Vorhofflimmern , Kardiologie , ACE-Hemmer , Elektrokardiogramm , Langzeit-Elektrokardiogramm
Freie Schlagwörter (Deutsch): Pulmonalvenenisolation , Tele-EKG
Basisklassifikation: 44.85
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Willems, Stephan (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.11.2008
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 27.11.2008
Kurzfassung auf Deutsch: Die durch bahnbrechende Studien von Haissaguerre et al. (Haissaguerre, Jais et al. 1998) initiierte elektrophysiologische Therapie mittels Hochfrequenzablation ist in den letzten Jahren fast zu einer Standardtherapie in der Behandlung des Vorhofflimmerns geworden.

Bei der Überwachung des Therapieerfolgs mittels Tele-EKG zeigten sich im Wesentlichen zwei Aspekte als besonders imponierend.
Zum Einen die Überlegenheit der täglichen Überwachung mit Hilfe des Tele-EKGs gegenüber einer herkömmlichen 12-Kanalableitung oder eines 24-Stunden-EKG.
Zum Anderen die eher schwache Korrelation von Symptom und objektiver Diagnose speziell bei Patienten, die im EKG Vorhofflimmern zeigten (Klemm, Ventura et al. 2006).

Mit vorliegender Arbeit konnte gezeigt werden, dass eine hohe Erfolgsrate sowohl für Patienten mit intermittierendem Vorhofflimmern, als auch für Patienten mit persistierendem Vorhofflimmern für die Pulmonalvenenisolation nachzuweisen ist.
Ebenso konnte der zusätzliche Nutzen einer Substratmodifikation bei Patienten mit persistierendem Vorhofflimmern aufgezeigt werden (Willems, Klemm et al. 2006). So ergab sich hier ein deutlicher Signifikanzunterschied von p=0,017 zu Gunsten der zusätzlich erzeugten Linien im linken Vorhof gegenüber der alleinigen Pulmonalvenenisolation. Insgesamt konnte hier eine Erfolgsrate von 68% erzielt werden.
Bei Patienten mit intermittierendem VHF konnte der zusätzliche Nutzen einer Substratmodifikation nicht nachgewiesen werden. Hier ergab sich kein Signifikanzunterschied (p=0,62).

Des Weiteren wurde der Frage nachgegangen, ob durch die Gabe eines ACE-Inhibitors respektive eines AT-1 Blockers das reverse Remodelling des Vorhofmyokards Unterstützung findet und wie dies zum Heilungserfolg beiträgt. Es konnte anhand von 214 Casematch-Patienten ein signifikanter Unterschied (p=0,019) in der Prognose dieser beiden, medikamentös unterschiedlich behandelten, Patientengruppen verdeutlicht werden.
Ein positiver Effekt von ACE-Inhibitoren und AT1-Blockern für Patienten mit persistierendem VHF nach Cardioversion konnte bereits nachgewiesen werden (Madrid, Bueno et al. 2002; Ueng, Tsai et al. 2003).
Das in der vorliegenden Arbeit untersuchte Patientenkollektiv scheint nun den Schluss zuzulassen, diese Erkenntnisse auch auf Patienten mit intermittierendem Vorhofflimmern ausweiten zu können.

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