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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-40017
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/4001/


Expression von Protoonkogenen der EGFR Tyrosinkinase Rezeptoren Familie in epithelialen und melanozytären Hauttumoren

Löhr, Florian

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SWD-Schlagwörter: Onkogen HER-2/neu , Epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor , Melanom , Basaliom , Spinaliom
Basisklassifikation: 44.93
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Moll, Ingrid (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 12.01.2009
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 12.02.2009
Kurzfassung auf Deutsch: In der Diskussion der Karzinogenese kommt der Alteration der EGF-Rezeptoren und ihrer Liganden, die über vielfältige intrazelluläre Signaltransduktionskaskaden Proliferation, Differenzierung, Adhäsion, Migration und Apoptose der Zellen in vielen Organen steuern, eine zentrale Bedeutung zu.
Dies ist auch durch den Nachweis einer Überexpression der verschiedenen Rezeptoren bei malignen Tumoren belegt. So wird über eine Überexpression des Rezeptors ErbB1, verbunden mit einer signifikant hohen Metastasierungsrate und schlechter Prognose, bei Plattenepithelkarzinomen der Lunge, invasiven Mamma-Karzinomen, Urothelkarzinomen der Harnblase, Plattenepithelkarzinomen im Kopf-/Halsbereich, Prostatakarzinomen und colo-rektalen Karzinomen berichtet.
Bei Karzinomen der oben aufgeführten Organe ist darüber hinaus eine simultane Überexpression des ErbB2 bekannt. Die Überexpression dieses Rezeptors korreliert gleichfalls mit einer erhöhten Metastasierungs- und Rezidivrate sowie einer schlechten Prognose. Die Bedeutung einer Expression oder Überexpression von ErbB3 und ErbB4 für die Krankheitsverläufe ist noch nicht abschließend beurteilbar.
Auch in der Haut, insbesondere in der Epidermis, beeinflussen die EGFR-Familie und ihre spezifischen Wachstumsfaktoren viele Funktionen, so bei der Wundheilung und der Psoriasis vulgaris ist ein verstärktes Auftreten der EGF-Rezeptoren und ihrer Liganden zu beobachten. Daher soll versucht werden das Expressionsmuster von ErbB2, ErbB3 und ErbB4 bei epidermalen Präkanzerosen, malignen epidermalen Tumoren und malignen Melanomen mittels immunhistochemischer Untersuchungen darzustellen. ErbB1 wurde nicht berücksichtig, weil zum Zeitpunkt der Untersuchungen im Gegensatz zum ErbB2 bei Mamma-Karzinomen noch keine gegen den Rezeptor gerichtete Therapie bekannt war.

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