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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-40289
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/4028/


Ondansetron versus Tropisetron zur Prophylaxe von postoperativer Übelkeit und Erbrechen bei Hochrisikopatienten mit einem abdominellen und urologischen Eingriff unter Allgemeinanästhesie

Moazami-Benab, Roya

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Basisklassifikation: 44.66
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Reuter, Daniel (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.12.2008
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 25.02.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel dieser Arbeit war es, die antiemetische Wirkung von Ondansetron 8 mg oral mit Tropisetron 5 mg oral in prophylaktischer Gabe bei PONV-Hochrisiko-Patienten zu vergleichen. Das hierfür untersuchte Kollektiv bestand aus 573 Patienten, die sich einer elektiven Operation unter Allgemeinanästhesie im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf unterzogen (258 Patienten Abdomenchirurgie, 315 Urologie).
Im Kollektiv der Patienten mit einer Ondansetron-Prophylaxe wurde eine PONV-Rate von 44,2% beobachtet. Im Kollektiv der Tropisetron-Gruppe betrug die PONV-Inzidenz 51,3%.
Die PONV-Raten wurden getrennt nach Operationsgebieten und nach Auftreten im AWR und auf den peripheren Stationen berechnet. Es zeigten sich bei der Korrelationsanalyse nur in der Abdomenchirurgie signifikante Unterschiede. Dies betraf die PONV-Gesamt Raten (Ondansetron 43,4% versus Tropisetron 63,7%), Nausea als alleiniges Ereignis im Aufwachraum (13,3% versus 24,4%) und Nausea mit eine anschließenden Rescue-Medikation im Aufwachraum (12% versus 23%). In der Urologie traten hingegen keine signifikanten Unterschiede auf.
Ondansetron scheint in der Dosis von 8 mg oral in einer Population von Hochrisiko-Patienten in der Abdominalchirurgie das effektivere prophylaktische Antiemetikum darzustellen. In der Urologie gibt es keinen Unterschied zu Tropisetron.

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