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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-40487
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/4048/


Gewichtsverlauf und Lebensqualität nach Implantation eines adjustierbaren Magenbandes zur Behandlung der morbiden Adipositas

Laparoscopic adjustable silicone gastric banding in the treatment of morbid obesity- development of weight and quality of life

Karoblis, Meike

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SWD-Schlagwörter: Fettsucht , Gastric-banding , Lebensqualität
Basisklassifikation: 44.65
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Blöchle, Christian (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.02.2009
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 10.03.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Die morbide Adipositas ist ein häufiges Krankheitsbild insbesondere der Industrienationen und geht einher mit meist schwerwiegenden Begleiterkrankungen.
Zu den Therapien gehören nicht-invasive Behandlungen, die für sich allein oft keine ausreichenden Ergebnisse erzielen können. Daher werden zunehmend Methoden der bariatrischen Chirurgie in Form von restriktiven, malabsorptiven und gemischt restriktiv-malabsorptiven Eingriffen angewandt. Zu den rein restriktiven und damit reversiblen Verfahren gehört das adjustierbare Magenband.
In dieser Studie wurden 36 morbid adipöse Patienten im Zeitraum von Juli 1998 bis Juni 2001 nach strenger Indikationsstellung einer Gastric-banding-Operation mit laparoskopischem Zugang unterzogen.
Die Rate an schwerwiegende Komplikationen betrug 2,8%, die Mortalitätsrate war 0%.
Wir fanden einen Excessive Weight Loss (EWL) nach 24 Monaten mit einem Median von 41,96% mit einem Maximum von 109,4% und einem Minimum von -18,2% EWL. Im internationalen Vergleich liegt der Wert von 41,96% im unteren bis mittleren Drittel.
Die Lebensqualität, erfasst mittels des SF-36-Fragebogens, zeigte im postoperativen Verlauf eine signifikante Verbesserung der körperlichen Lebensqualität, die psychische Lebensqualität konnte nicht verbessert werden. Es besteht eine positive Korrelation zwischen Ausmaß des EWL und Verbesserung der körperlichen Lebensqualität.
Wir fanden eine Inzidenz von Ösophagusdilatationen von 20% (7 von 35 untersuchten Patienten). Bislang ist der Krankheitswert der Ösophagusdilatation nicht geklärt. Eine Korrelation zwischen Ausmaß des Excessive Weight Loss und Inzidenz von Ösophagusdilatationen konnte nicht nachgewiesen werden.
Insgesamt kann nach Versagen konservativer Therapien unter Voraussetzung strenger Indikationsstellung, ausreichender Compliance des Patienten und Ausbildung der Chriurgen in bariatrischen Eingriffen das laparoskopische Gastric banding als effektive Therapie der morbiden Adipositas mit einem relativ geringen Auftreten von Komplikationen gewertet werden.

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