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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-40529
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/4052/


"Vom klassischen C-Bogen zur intraoperativen 3D-Rekonstruktion" - Ein Vergleich zu konventionellen Untersuchungsmethoden und Dokumentation erster klinischer Einsätze am Gesichtsschädel

Pauls, Henning

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SWD-Schlagwörter: C-Bogen , Mittelgesichtsbruch
Freie Schlagwörter (Deutsch): Intraoperative Bildgebung , Kegelstrahltomography
Freie Schlagwörter (Englisch): Cone-Beam-Computed-Tomography
Basisklassifikation: 44.64
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Heiland, Max (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.03.2009
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 23.03.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Intraoperative Bildgebung unterlag bis zur Anwendung heutiger C-Bögen einem fortwährenden Entwicklungsprozess. In diesem Prozess sind als bedeutsame Schritte die Monitordarstellung, gepulste Durchleuchtung, Digitalisierung der Bildspeicherung, das isozentrische Konstruktionsprinzip sowie zuletzt die Bildgebung nach der Kegelstrahltomographie hervorzuheben.
Anlässlich der gesteigerten Anforderung an dreidimensionale Bildgebung und der dosimetrischen Vorteile der Kegelstrahltomographie, gegenüber der Computertomographie, wurden in dieser Dissertation die weltweit ersten klinischen
Einsätze der Kegelstrahltomographie mit einem C-Bogen beschrieben.
Hierzu wurden 14 Patienten (11 männlich, 3 weiblich; im Alter von 21 bis 83 Jahren) untersucht, die auf Grund von lateralen und/oder zentralen Mittelgesichtsfrakturen im Kopf- und Neurozentrum des Universitätsklinikums
Hamburg-Eppendorf therapiert wurden. Die radiologische Repositionskontrolle erfolgte intraoperativ mittels eines C-Bogens unter Verwendung der Kegelstrahltomographie (CBCT, Cone Beam Computed Tomography).Die generierten Datensätze mit den errechneten Rekonstruktionen wurden zur
Befundung fünf Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen präsentiert. Bei der Betrachtung sollten sechs definierte Kriterien durch eine Skala von eins („sehr gut“) bis fünf
(„sehr schlecht“) beurteilt werden.
Im Ergebnis wurden 5 von 6 Kriterien als „gut beurteilbar“ eingestuft. Die weniger gute Beurteilbarkeit der Jochbogensymmetrie resultierte aus dem, für eine
gleichzeitige Darstellung beider Jochbögen, zu geringen Aufnahmevolumen.
Im Ganzen unterstrich die intraoperative Bildgebung mittels des SIREMOBIL Iso-C3D den Status einer hochwertigen Alternative zur Computertomographie und ihre
Vorzugsstellung gegenüber konventionellen Verfahren. Auf Grund der Dosimetrieergebnisse und der suffizienten Bildgebung ergeben sich für die C-Bogen
basierende CBCT darüber hinaus noch weitere Indikationsgebiete, so dass diese Technik als eine zukunftsträchtige Bereicherung des diagnostischen
Spektrums zu verstehen ist.

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