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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-40539
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/4053/


Untersuchungen von Biomarkern zur Vorhersage der Rezidivwahrscheinlichkeit von Meningeomen

Kreher, Tobias

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Meningeom , Rezidiv , Biomarker , Vimentin , Protein p53 , Östrogene , Ki-67 , Proto-Oncogen-Protein c-kit , Wahrscheinlichkeit
Freie Schlagwörter (Deutsch): PAN-CK , EMA , MIB-1
Basisklassifikation: 44.47
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Glatzel, Markus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 03.12.2008
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 24.03.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Meningeome sind langsam wachsende gutartige Tumore. Ein Teil weist jedoch eine erhöhte Rezidivwahrscheinlichkeit auf. Bis heute gibt es keinen eindeutigen histologischen Marker, der eine Aussage über die Rezidivwahrscheinlichkeit von Meningeomen ermöglicht.
Ziel der Arbeit war es nach neuen immunhistochemischen Markern oder Markerkombinationen zu suchen, welche eine Aussage über die Rezidivwahrscheinlichkeit von Meningeomen ermöglichen.
Hierfür haben wir Gewebearray-Blöcke von Menigeomen aus zwei Patientenkohorten angefertigt. Die erste Kohorte bestand aus Patienten, bei denen kein Meningeomrezidiv aufgetreten ist (n=107). Die zweite Kohorte bestand aus Patienten, bei denen mindestens ein, in der Mehrzahl der Fälle mehrere Meningeomrezidive dokumentiert wurden (n=252).
Durch die standardisierte Auswertung immunhistochemische Färbungen wurde die Expression von verschiedenen relevanten Proteinen bestimmt
Statistisch signifikante Unterschiede zwischen beiden Gruppen konnten für Pan-Cytokeratin und für das epitheliale Membran-Antigen ermittelt werden. Bezüglich der Proliferation der Tumorzellen ergab sich kein statistisch signifikanter Unterschied.
Die Relevanz von Pan-Cytokeratin und des epithelialen Membran-Antigens für die Vorhersagekraft von Meningeomrezidiven wurde durch Längsschnittuntersuchungen an ausgewählten Patientengruppen bestätigt.
Die Ergebnisse unserer Arbeit weisen darauf hin, dass die Kombination von zwei immunhistochemischen Markern (Pan-Cytokeratin und das epitheliale Membran-Antigen) einen wichtigen Beitrag zur Vorhersage von Meningeomrezidiven beitragen kann.

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