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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-41591
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/4159/


Untersuchung der Ursachen von Luftembolien während eines katheterinterventionellen Verschlusses von Vorhofseptumdefekten und offenen Foramina ovalia

Hamann, Fiona

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SWD-Schlagwörter: Vorhofseptumdefekt , Embolie
Freie Schlagwörter (Deutsch): Katheterintervention , Foramen ovale
Basisklassifikation: 44.85
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Baldus, Stephan (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 11.05.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 25.08.2009
Kurzfassung auf Deutsch: In der vorliegenden Arbeit wurde der Mechanismus der Luftembolie als Komplikation des katheterinterventionellen Verschlusses von Vorhofseptumdefekten und offenen Foramina ovalia untersucht. Zu Beginn der Untersuchung wurde eine Literaturrecherche durchgeführt, durch die ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Luftembolien bei Interventionen am Herzen und einer sedierenden Medikation festgestellt werden konnte.
Im Rahmen von ex vivo Untersuchungen wurden Schleusensysteme auf die
Möglichkeit und den Entstehungsmechanismus einer Luftembolie hin untersucht.
Es zeigte sich, dass keines der getesteten Schleusensysteme eine Luftembolie sicher verhindern konnte. Auf Grund der Ergebnisse der Literaturrecherche und des Experimentes wurde ein Patientenkollektiv von 90 Patienten, die 2005 einer Katheterinvention zum Verschluss eines ASD II oder PFO zugeführt wurden, untersucht. In dem selben Patientenkollektiv wurden außerdem zwei unterschiedliche Implantationverfahren auf Effektivität und Komplikationen hin verglichen. Es zeigte sich das die Ergebnisse der Literaturrecherche und des Experimentes auch auf das Patientenkollektiv zutrafen. Bei den mit Propofol sedierten Patienten kam es zu einem statistisch signifikanten Abfall des linksatrialen Druckes nach der Propofolgabe.
Der Vergleich der TEE-geführten Implantationstechnik und der TTE-kontrollierten Implantationstechnik erbrachte gleichwertige Ergebnisse für beide Verfahren.
Als Fazit unserer Ergebnisse empfehlen wir eine kritische Überprüfung der
Indikationstellung zur TEE-geführten Implantation von Occludern bei Patienten mit einem ASD oder einem PFO.

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