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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-42577
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/4257/


Auswirkung der tiefen Sklerektomie auf den retrobulbären Blutfluss

Influence of deep sclerectomy on retrobulbar blood flow

Rebel, Claudia

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SWD-Schlagwörter: Augenheilkunde , Glaukom
Freie Schlagwörter (Deutsch): tiefe Sklerektomie , Dopplersonographie , retrobulbärer Blutfluss
Freie Schlagwörter (Englisch): deep sclerectomy , retrobulbar blood flow , color doppler imaging
Basisklassifikation: 44.95
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Klemm, Maren (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.08.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 28.08.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Neben einem erhöhten IOD wird in der Pathogenese des Glaukoms eine verminderte retrobulbäre Durchblutung, sowie eine gestörte Regulationskapazität der Gefäße für die Progression der Erkrankung verantwortlich gemacht.
Sowohl für die topisch medikamentöse als auch für die penetrierende operative Glaukomtherapie wurde bereits ein Einfluss auf die okuläre Hämodynamik nachgewiesen.
In dieser Untersuchung wurde die Auswirkung einer nicht-penetrierenden Druck senkenden Operation auf den retrobulbären Blutfluss untersucht. Dabei wurden die retrobulbären Blutflussgeschwindigkeiten mittels Dopplersonographie in Ruhe (statisch) sowie zur Herausforderung an Regulationsmechanismen während eines Lagerungsmanövers (dynamisch) gemessen.
In dem untersuchten Kollektiv von Glaukompatienten mit einer relativ geringen Ausgangs-Drucklage zeigte sich bei einer signifikanten Druckreduktion von durchschnittlich 19% keine Beeinflussung des Blutflusses in Ruhe. Die Lagerungsdynamik zeigte präoperativ ein ebenso pathologisches Verhalten wie postoperativ.
Diese Ergebnisse untermauern die Hypothese, dass erhöhter IOD und abnorme Lagerungsdynamik als Ausdruck von gestörten Regulations-mechanismen in bestimmten Glaukompopulationen vermutlich zwei voneinander unabhängige Risikofaktoren in der Pathogenese des Glaukoms darstellen.

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