FAQ
© 2015 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-43734
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/4373/


Histologische und kontaktradiographische Untersuchungen zur Wirkung von intracerebroventrikulärer Leptin-Applikation im Schafmodell

Schnell, Johann-Christoph

Originalveröffentlichung: (2009) “Leptin Inhibits Bone Formation Not Only in Rodents, but Also in Sheep” (Pia Pogoda, Marcus Egermann, Johann-C Schnell, Matthias Priemel, Arndt F Schilling, Mauro Alini, Thorsten Schinke, Johannes M Rueger, Erich Schneider, Ian Clarke, Michael Amling - Journal of Bone and Mineral Research, Volume 21, Number 10, 2006)
pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (4.658 KB) 


SWD-Schlagwörter: Leptine , Schaf , Tiermodell , Osteoporose , Knochen
Basisklassifikation: 44.65
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Amling, Michael (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 09.11.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 24.11.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Durch Studien mit physiologischer und genetischer Manipulation bzw. Selektion bei Mäusen wurde Leptin als potenter Inhibitor der Knochenformation erkannt, der über das zentrale Nervensystem wirkt.
Das zentrale Wesen der Regulation der Knochenmasse und ihrer Störungen wurde aufgedeckt. Es wurde eine hypothalamische Regulation des Knochenumbaus mittels des sympathischen Nervensystems nachgewiesen.
Obwohl diese Untersuchungen das Verständnis der Skelettphysiologie wesentlich erweitert haben, blieben Zweifel bezüglich der physiologischen Relevanz dieser Beobachtungen, da der Effekt des Leptins auf den Knochen nach intracerebroventrikulärer (icv) Verabreichung nur in Mäusen gezeigt worden war.
Hieraus ergab sich die Frage nach der Übertragbarkeit der beobachteten Leptinwirkung auf andere, insbesondere größere Säugetiere.
Auf diesem Weg erscheint eine Annäherung an die Physiologie des Menschen, aber auch die Etablierung eines alternativen Großtiermodelles zur Erforschung der Osteoporose und anderer Knochenstoffwechselerkrankungen in greifbarer Nähe.
Im hier beschriebenen Experiment wurden weibliche Schafe mit intracerebroventrikulärer Leptin-Langzeitapplikation behandelt und der Knochenphänotyp nach einem Behandlungszeitraum von drei Monaten analysiert. Inhalt dieser Doktorarbeit ist die kontaktradiographische und histomorphometrische Auswertung des bioptisch und durch die Sektionen der Versuchstiere gewonnenen Knochenmaterials.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende