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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-43905
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/4390/


Feststellung der Zahlungsunfähigkeit und der Überschuldung als Voraussetzungen für Insolvenzstraftaten nach § 283 STGB

Dittmann, Konstantin

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Bankrott , Bankrott <Motiv> , Staatsbankrott , Insolvenz , Eigenverwaltung des Schuldners , Insolvenzrecht , Insolvenzrisiko , Insolvenzstrafrecht
Freie Schlagwörter (Deutsch): Bankrott , Insolvenzdelikte , Überschuldung , drohende Zahlungsunfähigkeit , Zeitpunkt der Überschuldung , Dreiwochenfrist , Konkursverschleppung
Basisklassifikation: 86.73 , 85.30
Institut: Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Zündorf, Horst (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 24.11.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 01.12.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Die für die Insolvenzdelikte des § 283 StGB maßgebenden abstrakten Tatbestandsmerkmale sollen hier mit den betriebswirtschaftlichen Instrumenten der Rechnungslegung und Bilanzierung präzisiert werden. Dabei spielen die substantiierte wertmäßige Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit, der drohenden Zahlungsunfähigkeit und der Überschuldung einerseits sowie der Zeitpunkt der Überschuldung andererseits die strafrechtlich relevante Rolle.
Nach der Problemstellung im ersten Abschnitt dokumentiert der zweite Part zunächst den Stand der Forschung und der herrschenden Meinung zu den Begriffen sowie zur Messung der Zahlungsunfähigkeit und der Überschuldung, um daran anknüpfend im dritten Teil die rechtssystematische Einordnung der Insol-venzstraftaten darzulegen. Die vierte und fünfte Sektion behandeln die qualitativen und quantitativen Merkmale der insolvenzrechtlichen Unternehmenskrise und grenzen diese voneinander ab.
Daran anschließend werden im sechsten Abschnitt die Voraussetzungen der justiziablen chronologischen Bestimmung der maßgebenden Fristen für die Insolvenzkrise untersucht. Der siebte Abschnitt widmet sich, aufbauend auf den bisherigen Aspekten der Unternehmenskrise, anhand des Lebenszyklus eines Unternehmens der betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Demarkation der Sanierung von der Insolvenzverschleppung.
Im achten Abschnitt werden die aus der Komplexität der Normen erwachsenden Interessengegensätze der Akteure diskutiert, und es werden den Beteiligten Instrumente und Methoden aufgezeigt, zu welchen Zeitpunkten und mit welchen Methoden einer insolvenzdeliktsrechtlichen Krise vorbeugend begegnet werden kann.
Das Resümee präsentiert die konkreten Methoden und Erkenntnisse, mit denen die Organe der Kapitalgesellschaften rechtzeitig insolvenzrelevante Risiken und Krisen identifizieren, errechnen und erkennen können, und welche Vorgehensweisen zur Prophylaxe ihnen zur Verfügung stehen.

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