FAQ
© 2015 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-44165
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4416/


The Role of the Medial Temporal Lobe during Encoding and Retrieval of Relational Face Memory - an fMRI Study

Die Rolle des medialen Temporallappens während der Enkodierung und dem Wiederabruf des assoziativen Gesichtergedächtnisses - eine fMRT Studie

McCormick, Cornelia

Originalveröffentlichung: (2009) Bengner, T.; Fortmeier, C. et al., Sex differences in face recognition memory in patients with temporal lobe epilepsy, generalized epilepsy and healthy controls. Epilepsy & Behavior, 9 (4): 593-600
pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (9.298 KB) 


SWD-Schlagwörter: Episodisches Gedächtnis , Bekanntheit , Hippokampus
Freie Schlagwörter (Deutsch): Lernen , Assoziationen , Rekognition
Freie Schlagwörter (Englisch): Recollection , Familiarity , Subsequent Memory , Recognition , Hippocampus
Basisklassifikation: 77.05 , 77.34 , 77.31 , 77.50
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Naber, Dieter (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 17.12.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 04.01.2010
Kurzfassung auf Englisch: The medial temporal lobe plays a central role during encoding and retrieval of episodic memory, which contains autobiographical memories. There are two different processes underlying episodic memory; Recollection (R; context specific retrieval of a previously encountered item, e.g. the face of a close relative) and Familiarity/Know (K; the feeling of knowing an item without
retrieving any additional context, e.g. you know the face but you cannot remember where from). Functional magnetic resonance imaging (fMRI) studies have illustrated that R is dependent on hippocampal activation, whereas K is not. However, it is still unclear, if the neuronal circuitry for R is the same for encoding and retrieval. The current study examines this question using a face memory paradigm.
Here, we used event-related fMRI data of 14 healthy right-handed participants. At study, participants assigned a ‘personality type’ (e.g. “sporty-type”) to each face to encourage formation of a multidimensional context. At recognition (two sets of 30 old, 16 new faces), R versus K decisions identified whether subjects could recall the encoding context or could recognize the face as familiar in the absence of any recollection of that context.
One region in the left posterior hippocampus showed increased activation during retrieval of context for recognized faces and during successful encoding of that context versus unsuccessful relational processing. At encoding, right posterior hippocampal activation showed the same pattern. These results suggest that the same region of the hippocampus supports initial binding and retrieval/reintegration of elements of an experience.
Kurzfassung auf Deutsch: Der mediale Temporallappen spielt eine zentrale Rolle bei der Enkodierung und dem Abruf des episodischen Gedächtnisses, also dem Erinnerungsvermögen für Episoden/Personen aus dem eigenen Leben. Das episodische
Gedächtnis umfasst zwei Arten des erfolgreichen Abrufs von Erinnerungen, Recollection (R; die bewusste Erinnerung an kontextspezifische Informationen eines vorher gelernten Inhalts, z. B. das Gesicht eines nahen Verwandten) und
Familiarity/ Know (K; das Gefühl der Bekanntheit eines Inhalts, ohne dass kontext-spezifische Informationen erinnert werden, z.B. das Erkennen eines Gesichtes, ohne zu wissen, woher die Bekanntschaft kommt). Bildgebende Verfahren, wie die funktionelle Magnetresonanz Tomographie (fMRT) konnten zeigen, dass R im Gegensatz zu K von hippokampaler Aktivität abhängig ist. Bislang ist unklar, inwiefern sich diese neuronalen Areale bei der Enkodierung
und Rekognition unterscheiden. Die vorliegende Studie untersucht diese Frage für das Gesichtergedächtnis.
fMRT Daten von 14 gesunden Probanden sind in dieser Studie evaluiert worden. Während der Enkodierung sollten die Probanden 2x30 Gesichter studieren und zu jedem Gesicht ein Persönlichkeitsurteil abgeben, welches insbesondere die multimodale Kontextbildung anregen sollte. Während der
Rekognition (2x 30 alte, 16 neue Gesichter) sollten die Probanden angeben, ob sie sich an kontextspezifische Informationen erinnern (R) oder nicht (K).
Sowohl bei der Enkodierung als auch bei der Rekognition war der linke posteriore Hippokampus stärker für kontextreiche (R) als für kontextarme Prozesse (K) aktiviert. Der rechte Hippokampus zeigte während der Enkodierung ebenfalls dieses Aktivierungsmuster. Diese Ergebnisse deuten daraufhin, dass die gleiche hippokampale Region sowohl die Bindung, als auch
die Wiederherstellung einer kontextspezifischen Erinnerung unterstützt.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende