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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-44824
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4482/


CK-Erhöhungen unter Statintherapie und der Zusammenhang mit dem Polymorphismus C34-T im AMPD1 Gen

Gudjons, Johannes

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SWD-Schlagwörter: Statine , Kreatinkinase , Myoadenylat-Desaminase-Mangel
Basisklassifikation: 44.89
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Beil, Frank Ulrich (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 20.01.2010
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 19.02.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Die Anwendung von 3-hydroxy-3-methylglutaryl-Coenzym A (HMG-Co A) Reduktaseinhibitoren hat die Behandlung von Hypercholesterinämien
revolutioniert. Statine sind die meistverschriebenen Medikamente in der Therapie der
Hypercholesterinämien, da sie das LDL-Cholesterin effektiv senken und zudem nebenwirkungsarm sind. [111]
Zu den bekannten Nebenwirkungen zählen CK-Erhöhungen, die mit und ohne Muskelschmerzen auftreten und bis hin zu einer Rhabdomyolyse führen können.
Klinisch signifikante Muskelschmerzen, definiert als Serum CK-Erhöhungen um mehr als das 10fache der Norm in Verbindung mit einer Rhabdomyolyse, treten mit einer Häufigkeit von weniger als 0,5% auf. [1-4]
Bis heute ist die Ursache der statininduzierten Myopathie nicht bekannt.
CK-Erhöhungen mit und ohne Muskelschmerzen sind auch die klinische Erscheinungsform des Polymorphismus C34-T im AMPD1 Gen, der die Myoadenylat-Desaminase codiert. Dieses Enzym ist die muskelspezifische Isoform der AMP-Desaminase. Es katalysiert im Purinstoffwechsel unter NH3-Abspaltung die Desaminierung von AMP zu IMP.
Der Polymorphismus im Purinstoffwechsel löst bei den Trägern dieser Variante Muskelschmerzen und CK-Eröhungen aus. [5]
Aufgrund des ähnlichen klinischen Bildes der Patienten, die entweder Träger der beschriebenen Genvaiante sind, oder Muskelschmerzen und CK-Erhöhungen während einer Statintherapie erleiden, befasst sich diese Arbeit mit der Hypothese, ob der Polymorphismus C34-T im AMPD1 Gen einen prädisponierenden Faktor für die Entwicklung von Muskelschmerzen und CK-Erhöhungen bei einer Statintherapie darstellt.
In der Einleitung wird zuerst der Lipoproteinstoffwechsel mit den unterschiedlichen Formen der Hyperlipoproteinämien dargestellt. Daraufhin wird speziell auf die Therapie der Hyperlipoproteinämien eingegangen, wobei kurz die Entstehungsgeschichte der Statine beschrieben wird. Weiterhin werden die bekannten Nebenwirkungen einer Statintherapie aufgezeigt und es werden die bekannten Ursachen einer CK-Erhöhung dargelegt.
Im zweiten Teil der Einleitung wird die Genvariante C34-T im AMPD1 Gen beschrieben.

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