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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-44880
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4488/


Computergestützte Blutspurenanalyse CAD-Bearbeitung photogrammetrisch erhobener Blutspurendaten

Lange, Carmen

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Spurenanalyse , Spurenauswertung , Blutspur
Basisklassifikation: 44.72
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Püschel, Klaus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.02.2010
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 15.02.2010
Kurzfassung auf Deutsch: In Zusammenarbeit des Landeskriminalamtes Hamburg mit dem Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikum Hamburg - Eppendorf wurde die Methode der computergestützten Blutspurenanalyse durch CAD-Bearbeitung photogrammetrisch erhobener Blutspurendaten in drei Versuchen auf ihre Anwendbarkeit geprüft.
In der Routine werden momentan v.a. das manuelle Stringing und die Tangentmethode eingesetzt. Die vorliegende Arbeit belegt, dass die computergestützte Auswertung der Blutspuren diesen momentan in der gerichtsmedizinischen Praxis angewandten Verfahren nicht eindeutig überlegen ist.
Die quantitative Erhebung, d.h. die photogrammetrische Erfassung der metrischen Blutspurendaten und deren deskriptive Auswertung, über das Konstruieren der Blutspurenflugbahnen sowie die Ermittlung des Ursprungsbereiches in CAD, werden in der vorliegenden Arbeit anhand von drei Versuchen beschrieben und durch Abbildungen verdeutlicht.
Sowohl das Stringing als auch die Tangentmethode haben den Nachteil, dass sie den Tatort blockieren, gegebenenfalls verunreinigen und keine Archivierung der gewonnenen Informationen beinhalten. Die photogrammetrischen Aufnahmen hingegen ermöglichen eine räumliche, metrisch exakte Darstellung einzelner Blutspuren im Raum, deren Auswertung und CAD-Bearbeitung im Versuch grundsätzlich möglich ist - dies muss jedoch noch weiter an forensische Erfordernisse angepasst werden. Die photogrammetrisch ermittelten Daten werden digital archiviert und können weiterbearbeitet werden, ohne Manipulationen oder Zerstörungen der Spuren zu bewirken. Zur Lösung genannter Probleme werden verschiedene Strategien angedacht. Darunter die Einbeziehung von Parabelberechnungen in die CAD-Zeichnungen sowie eine Tachymeter- oder Laserscanner-Verwendung an Stelle der Photogrammetrie zur Blutspurenvermessung.

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