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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-45154
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4515/


Darstellung von Nervenfasern im Knochen der Maus

Depiction of Nerve Fibres in Bones of the Mouse

Hartmann, Dagmar Dorothea

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SWD-Schlagwörter: Nerv , Knochen , Maus
Freie Schlagwörter (Englisch): Bone , Nerve , Mouse
Basisklassifikation: 44.65
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Amling, Michael (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.11.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 10.03.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Klinische Beobachtungen an Patienten mit neurologischen Erkrankungen und tierexperimentelle Studien mittels Fraktur- und Denervationsmodellen der betroffenen Extremität weisen auf einen neuronalen Steuerungsmechanismus der Knochen-Homöostase hin. Obgleich eine Vielzahl von Veröffentlichungen zur Topographie von Nervenfasern in Rattenknochen besteht, gab es bislang keine Beschreibung der Lage von Nervanfasern in Knochen von Mäusen. Da jedoch das Mausmodell ein etabliertes Instrument zur Untersuchung der Funktion des Knochens und seiner Regulationsmechanismen ist, war es Ziel der vorliegenden Arbeit, eine Darstellung von und Übersicht über den Verlauf der Nervenfasern im Knochen der Maus zu geben. Ein besonderer Schwerpunkt lag zudem auf der Darstellung von Nervenfasern, welche das Neuropeptid CGRP enthielten, da es sich angesichts neuer Studienergebnisse um einen wichtigen Botenstoff innerhalb der neuronalen Regulation des Knochen-stoffwechsels zu handeln scheint.
In der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, dass der Knochen, wie alle anderen Körperorgane auch, von einer Vielzahl von Nervenfasern erreicht wird. Diese umgeben den Knochen nicht nur als dichtes Netz innerhalb des Periosts, der Knochenhaut, sondern sie verlaufen auch als freie Nervenfasern innerhalb der Markhöhle und erreichen so die Knochentrabekel, entlang derer sie weiter ziehen. Die Nervenfasern durchziehen die Kortikalis des Knochens in den knocheneigenen Volkmann- und Havers-Kanälen und verlaufen in Begleitung von Blutgefäßen durch den Markraum und die Kortikalis.
Zur genauen Klärung der Art und Weise, mit der das zentrale Nervensystem die Auf- und Abbauprozesse im Knochen steuert, müssen noch weitere Studien durchgeführt werden. Insbesondere molekularbiologische Verfahren wie die Erschaffung und Untersuchung transgener Mäuse und sogenannter Knockout-Mäuse ermöglichen hierbei Untersuchungen der Wirkungsweise einzelner Gene und Substanzen und können weiteren Aufschluss über die Funktion der in den Nervenfasern enthaltenen Neurotransmitter im Hinblick auf ihre Rolle in der Regulation des Knochenstoffwechsels geben.

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