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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-45197
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4519/


Beschreibung der psychosozialen Versorgung onkologisch erkrankter Kinder und ihrer Familien in Deutschland - Eine vertiefte Auswertung der Studie der PSAPOH zur psychosozialen Versorgung 2002 -

Mechels, Malte

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SWD-Schlagwörter: Psychosoziale Versorgung , Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie , Psychosoziale Belastung , Adjuvante Therapie
Freie Schlagwörter (Deutsch): Pädiatrische Onkologie , Psychosozialer Dienst
Basisklassifikation: 44.07 , 44.67 , 44.10
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Bullinger, Monika (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 18.02.2010
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 10.03.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Krebserkrankungen bei Kindern sind insgesamt relativ selten. Für die betroffenen Familien ist die psychosoziale Belastung aufgrund der intensiven, invasiven und langen Therapie sowie der vitalen Bedrohung dabei jedoch sehr hoch. Im Verlauf der letzten drei Jahrzehnte wurde in Deutschland eine nahezu flächendeckende psychosoziale Versorgung in der pädiatrischen Onkologie implementiert. In dieser Arbeit wird der Stand der psychosozialen Versorgung in der pädiatrischen Onkologie in Deutschland anhand im Auftrag der PSAPOH im Jahre 2002 erhobener Daten vertiefend beschrieben. Hierfür wurden 25282 Interventionen an 2042 Patienten sowie deren Ressourcen- und Belastungsprofile deskriptiv ausgewertet.

Die Beschreibung umfasst strukturelle Merkmale der Versorgung und Kriterien, nach denen sich die psychosoziale Arbeit qualitativ und quantitativ richtet.

Für die einzelnen Berufsgruppen bilden sich einerseits spezifische Tätigkeitsprofile ab, andererseits stellt insbesondere die Supportivtherapie eine im multiprofessionellen psychosozialen Team berufsübergreifend angewandte Intervention dar. Die psychosoziale Arbeit fokussiert auf die Familie und richtet sich quantitativ und qualitativ nach dem Grad der psychosozialen Belastung, der betreuten Person (Patient, Angehöriger, etc.), dem Entwicklungsstand des Kindes / Jugendlichen, der Behandlungsphase sowie dem Versorgungsstatus. Besonders in der Rezidiv- und Palliativbetreuung stellt sich eine Anpassung der Betreuung dar. Somit wird in Hinblick auf die GPOH-Leitlinie zur psychosozialen Betreuung eine weitestgehende Bestätigung des Selbstanspruches der Psychosozialen Dienste in zentralen Punkten deutlich und lässt eine sinnvolle Einteilung der begrenzten Ressourcen vermuten.

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