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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-45201
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4520/


Frühfunktionelle Ergebnisse nach modifizierter Technik der offenen radikalen Prostatektomie

Traumann, Miriam

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SWD-Schlagwörter: Potenz <Sexualität> , Kontinenz , Prostatakrebs , Retropubische Prostatektomie
Freie Schlagwörter (Deutsch): Radikale Prostatektomie , Potenz , Kontinenz , Prostatakrebs
Basisklassifikation: 44.88
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Friedrich, Martin G. (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 12.02.2010
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 09.03.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Aufgrund besserer diagnostischer Mittel wie z. B. der Erhebung des PSA-Werts werden heutzutage eine größere Anzahl von Patienten mit nonpalpablen, organbegrenzten und deshalb gut operablen Tumoren entdeckt. Diese Verschiebung zu einer Mehrheit von organbegrenzten Tumoren bei jüngeren Patienten führt dazu, dass neben der restlosen Tumorresektion und der Heilung des Patienten der Anspruch auf ein Optimum an Lebensqualität an Wichtigkeit zunimmt.
Postoperative Komplikationen wie Inkontinenz und Impotenz beeinflussen die Lebensqualität des Patienten erheblich. Die Komplikationsrate war noch vor einigen Jahren sehr hoch und stellte die Radikale Prostatektomie als Therapie der Wahl in Frage. Durch verbesserte Operationstechniken konnte diese deutlich gesenkt werden. Einen erheblichen Beitrag hat die Einführung der nerverhaltenden Radikale Prostatektomie geleistet.
In dieser Studie wurde untersucht, ob eine weitere Modifikation der operativen Technik durch eine anatomische sphinkterschonende Durchführung das funktionelle Outcome weiter optimieren kann. Die Frühkontinenz als auch die Tumorkontrolle, gemessen am positiven Absetzungsrand, zeigten gute Ergebnisse, die mit denen anderer Studien vergleichbar sind. Um eine Aussage für die Potenz zu machen, war der Untersuchungszeitraum von 3 Monate offensichtlich zu kurz, da die Regeneration der Nerven sehr langsam erfolgt.
Zur Indikationsstellung zur nerverhaltenden Radikale Prostatektomie ist eine gute und genaue Patientenselektion essentiell. Mithilfe von Vorhersagemodellen, die sich diagnostische Mittel zu nutze machen, können die Patienten ausgesucht werden, die von einer Nervenerhaltung profitieren, ohne einen positiven Absetzungsrand zu riskieren, der die Wahrscheinlichkeit auf ein biochemisches Rezidiv erhöht.
Die am UKE durchgeführten Operationen zeigen, dass eine Vielzahl von Patienten für eine nerverhaltenden Radikale Prostatektomie in Frage kommen. Die frühzeitige Wiedererlangung der vollständigen Kontinenz bei über 50% der Patienten bei einer geringen Rate an positiven Abtragungsebenen bestätigt die Effizienz der modifizierten Technik.

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