Fachbibliotheken SUB-Homepage SUB-Homepage UHH-Homepage

beluga-Katalog

Campus-Katalog

E-Zeitschriften

Datenbanken

Digitalisierte Bestände

Website

Kontakt:

Hochschulschriftenstelle

Barbara Findeisen, Doris Müller

Hauptgebäude, 2. Etage, Raum 258

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9-12 und nach tel. Vereinbarung

Software

Viewer für PDF und Postscript

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-46207
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4620/


Das italienische Suffix -izzar(re) und der linguistische Kausativitätsbegriff

The Italian Suffix -izza(re) and the Linguistic Notion of Causativity

Weiss, Karin

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (1.290 KB) 


SWD-Schlagwörter: Wortbildung , Suffix , Morphologie , Italienisch , Affigierung , Distributed Morphology
Freie Schlagwörter (Deutsch): Zustandswechsel , COS , Kausativität , Verbbildung , DM
Freie Schlagwörter (Englisch): COS , DM , Derivation of Verbs, Causativity
Basisklassifikation: 17.55
Institut: Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Sprache, Linguistik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Meyer, Wolfgang J. (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.10.2009
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 01.06.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Diese Arbeit analysiert italienische Verben, die durch das Derivationssuffix -izza(re) abgeleitet wurden. Dieses Suffix wird zumeist als Kausativsuffix klassifiziert, da die derivierten Verben häufig ein Ereignis denotieren, das bei einer der beteiligten Entitäten einen Zustandswechsel (Change of State, COS) bewirkt. Ziel dieser Untersuchung ist es, mittels eingehender Datenanalyse zu zeigen, dass das Erscheinungsbild der -izzare-Verben weitaus vielfältiger ist, und anschließend zu klären, woraus die Abweichungen vom angenommenen (kausativen) Standardfall resultieren (Einfluss des Suffixes, der wortinternen Mitkonstituente sowie des sprachlichen und außersprachlichen Kontextes), um so den womöglich systematischen Beitrag des Suffixes bestimmen zu können.
Als Ausgangsbasis erfolgen zunächst eine Präzisierung des Kausativitätsbegriffes sowie die Bestimmung der syntaktischen und semantischen Merkmale, durch die speziell kausative Verben gekennzeichnet sind. Die anschließende Datenanalyse verdeutlicht, dass nicht – wie bislang üblich – von einem grundsätzlich einheitlichen Zustandswechsel ausgegangen werden kann. Es wird daher vorgeschlagen, zwischen der Standardvariante COS und drei weiteren, unterschiedlich ausgeprägten Resultatszuständen zu differenzieren (COL, COF, COSPsy). Diese Unterscheidungen erlauben nicht nur Rückschlüsse auf das Konzept linguistischer Kausativität, sondern liefern ein zentrales Kriterium für die Klassifizierung der untersuchten -izzare-Verben, die eine Zuordnung zu sieben verschiedenen Typen umfasst.
Als theoretischer Rahmen diente die Distributed Morphology, wonach -izzare als eine Instanz von Klein v gilt. Die vorliegende Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass den sieben ermittelten -izzare-Typen eine Verknüpfung mit drei unterschiedlichen Klein-v-Varianten zugrunde liegt. Es werden für das Suffix entsprechende Einträge als Vokabulareinheit präzisiert. Diese erlauben unter Berücksichtigung sprachinterner und -externer Faktoren gute Vorhersagemöglichkeiten.
Aufgrund der theorieinternen Relevanz wird im Zusammenhang mit der Untersuchung der wortinternen Konstituenten der Wurzel-Begriff besonders berücksichtigt.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende

Home | Suchen
Fragen und Anregungen an die Hochschulschriftenstelle
Letzte Änderung: 21.11.13