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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-46304
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4630/


Systematische Übersicht zur Versorgungsqualität dermatologischer Erkrankungen durch Dermatologen versus Nicht-Dermatologen

Systematic review of the quality of medical care comparing dermatologists and nondermatologists

Spiegel, Julia

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Hautarzt , Dermatologie , Vergleich , Ärztliche Versorgung , Ambulante Behandlung , Arzneimittelversorgung , Qualität , Hautkrankheit , Diagnostik
Freie Schlagwörter (Deutsch): Nicht-dermatologen , Diagnosegenauigkeit , Versorgungsqualität , Hausarztmodell
Freie Schlagwörter (Englisch): Diagnostic accuracy , quality , dermatologist , skin diseasis , comparison
Basisklassifikation: 44.93
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Augustin, Matthias (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 25.05.2010
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 08.06.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Vor dem Hintergrund der geplanten Gesundheitsreform mit der Einführung des Primärarztsystems, war das Ziel der vorliegenden Arbeit, zu untersuchen, welche Auswirkungen ein solches System auf die Versorgungsqualität der Hautpatienten hätte.
Dazu wurde eine Analyse der wissenschaftlichen Literatur zur Versorgungsqualität hautkranker Patienten im Vergleich zwischen Dermatologen und Nicht-Dermatologen durchgeführt. Bei den relevanten Studien wurden auch deren Referenzen
im Rahmen einer Hand-Recherche mit einbezogen. Insgesamt fanden sich n=69 Literaturstellen. Die meisten Studien zur Versorgungsqualität fanden sich im Bereich der Dermato-Onkologie und Allgemeindermatologie, wobei der überwiegende
Anteil der Studien in den USA durchgeführt wurde. Keine einzige Studie zur Versorgungsqualität wurde von deutschen Ärzten initiiert.
Zusammenfassend lässt sich konstatieren, dass die große Mehrheit der Studien die Überlegenheit einer fachärztlich-dermatologischen Versorgung hautkranker Patienten gegenüber einer nicht-dermatologischen Versorgung bestätigte. Die
Dermatologen stellten weniger Fehldiagnosen, führten zu einem hohen Prozentsatz eine richtige Behandlungsstrategie durch und arbeiteten effizienter.
Einige wenige Studien untersuchten die mit der Behandlung von Hautkrankheiten verbundenen Kosten in Abhängigkeit von der jeweils konsultierten Fachrichtung. Es zeigte sich, dass die Behandlung von Hauterkrankungen durch Dermatologen im Vergleich zu Nicht-Dermatologen nicht unbedingt mit Mehrkosten verbunden sein muss.
Allerdings sollten im Rahmen der Beurteilung der Studien auch limitierende Faktoren berücksichtigt werden. So fanden sich häufig kleine Fallzahlen, ein nicht randomisiert kontrolliertes Studiendesign und die Initiierung der Studien durch Dermatologen.
Fazit ist dennoch, dass im Bereich der Dermatologie der direkte Zugang zum Dermatologen zu einer besseren Versorgungsqualität der Patienten führt und die
hausarztzentrierte Versorgung hier nicht sinnvoll erscheint.

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