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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-46521
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4652/


Zahnmedizinische Versorgung bei Senioren (>60 Jahre) dokumentiert anlässlich der Krematoriums-Leichenschau

Dental restaurations on seniors (> 60 years) documented during the cremation necropsy

Saal, Andreas

pdf-Format:
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Basisklassifikation: 44.96
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Püschel, Klaus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 08.06.2010
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 21.06.2010
Kurzfassung auf Deutsch: In dieser Studie wurden die zahnmedizinischen Versorgungen bei Senioren über 60
Jahre untersucht. Diese Untersuchung fand im zusammen mit der zweiten
Krematoriumsleichenschau statt. Es wurde der Zahnstatus, sowie die unterschiedlichen
prothetischen Versorgungen unterschieden.
Unerwartet hoch war die Anzahl der Verstorbenen, die zahnlos waren und auch keinen
Zahnersatz hatten. Da nicht nachzuvollziehen war, ob diese große Anzahl Verstorbener
wirklich keinen Zahnersatz hatten, können nur Vermutungen ausgesprochen werden. Es
zeigt sich sehr deutlich, dass die prothetische Versorgung im Laufe des Alters immer
schlechter wird, d.h., je jünger die Toten waren, desto besser waren die prothetischen
Versorgungen. Im betagten und hochbetagten Alter sind die motorisch Fähigkeiten von
großer Bedeutung, wenn es um die Pflege und die Handhabung mit Prothesen oder die
Pflegenden natürlichen Gebisses geht. Oft sind diese Fähigkeiten nicht mehr gegeben.
Das Pflegepersonal in den verschiedenen geriatrischen Einrichtungen ist nicht
ausreichend geschult, um Prothesen richtig zu pflegen und Defekte an den Prothesen
rechtzeitig zu erkennen, damit ein guter Tragekomfort gewährleistet werden kann.
So war die Anzahl der Verstorbenen, die mit Implantaten versorgt waren, war
auffallend gering. Nur 1,3 % der untersuchten Verstorbenen war mit Implantaten
versorgt. In den letzten 10-15 Jahren ist die Anzahl der gesetzten Implantate stetig
gestiegen und deshalb ist davon auszugehen, dass bei einer erneuten Studie in Zukunft
eine wesendliche höhere Anzahl an Verstorbenen mit Implantaten zu finden sein wird.
Es gibt keine Literatur, die realistische Vergleiche zu der hier gemachten Studie
ziehen lässt, da Untersuchungen an Verstorbenen und deren zahnmedizinische
Versorgung noch nicht durchgeführt worden sind.
Eine Verbesserung der Zahngesundheit im Alter sollte und muss ein Ziel in der
Zukunft sein. Es gibt ausreichend Erfahrung, Weiterentwicklungen und Erneuerungen
im Bereich der Zahnmedizin, damit Feststellungen wie 41 % der Verstorbenen aus
dieser Studie ohne Zähne der Vergangenheit angehören.
Kurzfassung auf Englisch: Summary in this study the dental-medical care was examined with bosses more than 60 years. This investigation took place in together with the second crematory inquest. It became the dental status, as well as distinguished the different prothetischen care. Unexpectedly high was the number of the deads who were toothless and also had no set of dentures. Because was not to be understood whether had this big number of dead really no set of dentures, only supposition can be pronounced. It is very clear that the prothetische care becomes worse and worse in the course of the age, i.e., the more recently the dead people were, the prothetischen care was the better. At the old and age-old age are the motor abilities of big meaning if it is about the care and the use with prosthesis or the maintaining of natural set of teeth. These abilities are not often given any more. The nursing staff in the different geriatric facilities is not trained enough to maintain prosthesis properly and to recognise on time defects by the prosthesis, so that a good Tragekomfort can be guaranteed. Thus was the number of the deads who were supplied with implants, was remarkably low. Only 1.3% of the examined deads was supplied with implants. During the last 10-15 years the number of the sedate implants has risen steadily and, therefore, is to be assumed from the fact that in future a wesendliche higher number to dead with implants shall be found with a renewed study. There is no literature which allows to pull realistic comparisons to the study done here, because investigations have not been carried out to dead and their dental-medical care yet. An improvement of the dental health at the age should and must be a purpose in the future. There is enough experience, advancements and renewals in the area of the dental medicine, so that statements belong like 41% of the deads from this study without teeth of the past

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