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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-46903
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4690/


Einfluss des fatty acid binding protein 2-Genpolymorphismus auf die orale Glukosetoleranz bei Patienten mit gemischter Hyperlipoproteinämie.

Kidder, Daniel W.

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Freie Schlagwörter (Englisch): FABP2 , fatty acid binding protein 2-Genpolymorphismus , Ala54Thr , orale Glukosetoleranz
Basisklassifikation: 44.61
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Beisiegel, Ulrike (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 19.04.2010
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 22.07.2010
Kurzfassung auf Deutsch: In dieser Studie wurden erstmals 101 Deutsche Patienten mit gemischter Hyperlipoproteinämie für das FABP2-Gen genotypisiert und geprüft, ob der Ala54-Thr-Polymorphismus mit einer pathologischen Glukosetoleranz assoziiert ist. Etwas weiter gefasst lautete die Frage: Ist das FABP2-Gen ein Kandidatengen mit Einfluss auf die Entwicklung einer Insulinresistenz und damit eines metabolischen Syndroms und eines Diabetes mellitus Typ 2?
Das Ergebnis dieser Arbeit ist: Das FABP2-Gen ist kein dafür geeignetes Kandidatengen.
Zwar war die Thr54-Allelfrequenz im IGT-Kollektiv (ohne Signifikanz) erhöht, jedoch konnte keine Assoziation zwischen dem Thr54-Allel und einer pathologischen Glukosetoleranz gefunden werden. Allerdings bestätigt diese Studie, dass das Thr54-Allel einen schwach positiven Effekt auf die Entwicklung einer Insulinresistenz (bestimmt mit HOMA-IR) haben könnte.
Das passt zur aktuellen Literatur, die außerdem Hinweise dafür liefert, dass Ala54Thr geschlechts- und populationsspezifische Effekte haben kann.
Die Frage, ob ein additiver Effekt von ApoE-Polymorphismus und Ala54Thr auf den Glukose- und Triglyzeridstoffwchsel besteht, konnte mit der vorliegenden Studie aufgrund einer zu kleinen Fallzahl nicht beantwortet werden.
Wegen des anzunehmenden schwachen Effekts von Ala54Thr auf die Entwicklung einer Insulinresistenz und damit einer pathologischen Glukosetoleranz wären zur Klärung oben genannter Fragen weitere Studien an wesentlich größeren Probandengruppen erforderlich.

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