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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-47183
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4718/


Molekulargenetische Grundlage einer Variante des von Willebrand-Syndroms Typ 2

Marggraf, Olivier

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SWD-Schlagwörter: Willebrand-Jürgens-Syndrom
Basisklassifikation: 44.86 , 44.67 , 44.48
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Schneppenheim, Reinhard (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 24.06.2010
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 25.08.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Durch diese Arbeit konnte gezeigt werden, welche Beziehungen zwischen VWF-Genotyp und der zunehmend beobachteten, verwaschenen Struktur der VWF-Multimere bei Patienten mit VWS Typ 2 bestehen.
Dies geschah durch ein Mutationsscreening des VWF-Gens von 22 Patienten, bei welchen ein VWS Typ 2 A oder 2 M mit verwaschener Multimerstruktur vorlag. Nach der Extraktion von DNA aus Leukozyten in Patientenblut wurde mittels PCR, PAGE und anschließender Sequenzierung nach Mutationen gesucht.
Als kausale Mutationen fanden sich vor allem Cysteinmutationen, welche bei 15 von 22 Patienten vorkamen. Teilweise lagen bereits Publikationen vor, welche den Zusammenhang zwischen einigen in dieser Studie gefundenen Mutationen und verwaschenen VWF-Multimeren bestätigten.
Cysteinmutationen führen durch Veränderungen von Disulfidbrückenbindungen zu einer oder mehreren verschiedenen Konfigurationen des VWF, dies führt zu einem abweichenden Laufverhalten in der Gelelektrophorese. In Kombination mit wt-VWF und den in vivo entstehenden Proteolysefragmenten entsteht, begingt durch die begenzte Trennschärfe des Gels, ein verwaschenes Aussehen der VWF-Multimere.
Zwei im Codon 760 in der D2-Region lokalisierte Mutationen führen zur Persistenz des Propeptids und über diesen Mechanismus zu einem verwaschenen Multimermuster.
In Ausnahmefällen scheinen auch andere Mutationen ein verwaschenes Multimermuster zu bedingen.


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