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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-47276
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4727/


Übergewichtige und adipöse Kinder und Jugendliche - gesundheitsbezogene Lebensqualität, Familienklima und psychische Auffälligkeiten aus Elternsicht

Overweight and obese children and adolescents - health related quality of life, family climate and emotional problems from the view point of parents

Babrikowski, Annette

Originalveröffentlichung: (2009) Bellach, B.M. , Radoschewski, M. (2000). Gesundheitsbezogene Lebensqualität als Parameter der Gesundheit von Bevölkerung. In: U. Ravens-Sieberer & A. Cieza (Hrsg.), Lebensqualität und Gesundheitsökonomie in der Medizin, München: Ecomed. Bullinger, M., Ravens-Sieberer, U. (2006). Lebensqualität und chronische Krankheit: die Perspektive von Kindern und Jugendlichen in der Rehabilitation. Prax. Kinderpsychol. Kinderpsychiat. 55: 23-35. Bullinger, M., Schmidt, S. ,Petersen, C. (2006). Quality of life - evaluation criteria for children with chronic conditions in medical care. Journal of Public Health,14(6),343-355. Döpfner, M., Plück, J., Berner, W., Fegert, J., Huss, M., Lenz, K., Schmeck, K., Lehmkuhl, U., Poustka, F., Lehmkuhl, G. (1997). Psychische Auffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland - Ergebnisse einer repräsentativen Studie: Methodik, Alters- und Geschlechts- und Beurteilereffekte. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 25, 218-2
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SWD-Schlagwörter: Kind , Fettsucht , Prävention , Therapie
Freie Schlagwörter (Deutsch): gesundheitsbezogene Lebensqualität
Freie Schlagwörter (Englisch): Overweight , obesity , children , adolescents , KINDL
Basisklassifikation: 44.67
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Bullinger, Monika (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.07.2010
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 06.09.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Vor dem Hintergrund einer „neuen Morbidität“ im Sinne einer Zunahme chronischer Erkrankungen wie z.B. Adipositas und der Verschiebung von somatischen zu psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen ist der Informationsgewinn über das Auftreten von Verhaltensauffälligkeiten von großer Bedeutung.
In dieser Arbeit wird ein Überblick über den gegenwärtigen Forschungsstand zu den Themen Lebensqualität und Adipositas im Kindes- und Jugendalter gegeben.
Anhand dieser Arbeit soll die gesundheitsbezogene Lebensqualität von übergewichtigen und adipösen Kindern und Jugendlichen, die Teilnehmer des Moby-Dick-Programms sind, untersucht werden. Hierbei handelt es sich um ein ambulantes Gesundheitsprogramm für übergewichtige und adipöse Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 17 Jahren. Weiterhin wird die durch die Eltern fremdeingeschätzte gesundheitsbezogene Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen beleuchtet, sowie deren Sicht bezüglich psychischer Probleme, Verhaltensauffälligkeiten, psychischer Stärken und des Familienklimas.

Korrelationsanalysen der einzelnen Dimensionen mit dem KINDL-R-Total zeichnen sich sowohl im Selbst- als auch im Fremdurteil durch hochsignifikante zufriedenstellende Korrelationen aus. Vor allem kann ein Zusammenhang der Subskala „Psyche“ zum KINDL-R-Total (Selbsturteil r=0.776; Fremdurteil r=0.796) nachgewiesen werden. Diese Aspekte lassen sich auch in der Literatur wiederfinden.
In der Betrachtung der psychischen Stärken und Schwächen sehen die Eltern vor allem Probleme ihrer Kinder im Rahmen eines Gesamtproblemwerts und in der Interaktion mit Gleichaltrigen.
Hinsichtlich des Familienklimas wird die Kohäsion von den Eltern betont, was auf ein positiv-emotionales Familienklima schließen lässt. Aktivität und Regelorientierung stellen dem gegenüber gering beachtete Aspekte dar. Ein positiv-emotionales Familienklima geht somit mit einer verbesserten gesundheitsbezogenen Lebensqualität einher.
Da psychische Auffälligkeiten in der Erscheinungsform vielfältig sind und die Diagnostik anspruchsvoll ist, kommt dem Screening, wie es in dieser Studie eingesetzt wurde, besondere Bedeutung zu. Dies stellt einen wesentlichen Schritt im Rahmen der Prävention und der Therapie dar.
Ziel ist es, durch die gewonnenen Informationen Defizite zu identifizieren und konsekutiv Ressourcen zu stärken und hiermit einen Ansatzpunkt hinsichtlich zukünftiger Prävention zu bieten.
Kurzfassung auf Englisch: Given the background of a "new morbidity", that is an increase in chronic diseases, e.g. obesity and a shift from somatic to psychosomatic disorders in children and young adults,
better information about the occurrence of behavioural disorders in children is of key importance.
In this work we present an overview of the current state of research on the issues of the quality of life and obesity in children and adolescents.
Focus of this work is the health related quality of life of overweight and obese children who participated in the "Moby-Dick-Programm". This outpatient programme is directed at obese children and adolescents aged between 5 to 17 years. Furthermore it includes the parents' views on their childrens health related quality of life, their strengths and difficulties (total difficulties, conduct problems, hyperactivity, emotional symptoms, peer problems and pro-social behaviour) and the family climate.
The parents' impression of the health related quality of life of their children is obviously worse than the patients' subjective impression. Reference data show that the health related quality of life of unaffected children is higher. The age of the children plays a role in a subjective impression of the quality of life. Younger children exhibit a marginally better quality of life. There was no gender related difference.
Correlation analysis of single dimensions using the KINDL-R-Total show a significantly satisfactory correlation, in self-assessment as well as in assessment by others.
In particular there was evidence for a correlation between the subscale "Psyche" and the KINDL-R-Total (Self-assessment r=0.776; assessment by others r=0.796).
Considering strenghts and difficulties of their children parents generally see the total difficulties score and peer problems. Regarding the family climate parents emphasize cohesion which suggests a positive, emotional family climate. Activity and alignment to rules seem to be regarded as minor aspects.
As the manifestations of psychological disorders vary greatly and diagnosis is demanding, screening, as has been used in this study, is of great importance.This represents a major step towards prevention and therapy.
The main objective is to utilize the information in order to identify deficits, consolidate resources and create a starting point for future prevention.

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