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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-47523
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4752/


Angiogenese-Index CD105 (Endoglin)/ CD31 (PECAM-1) ist mit der Invasivität und Proliferationsrate intraduktal papillär muzinöser Neoplasien (IPMN) des Pankreas assoziiert.

Angiogenesis index CD105 (Endoglin)/ CD31 (PECAM-1) as a predictive factor for invasion and proliferation in intraductal papillary mucinous neoplasm (IPMN)of the pancreas.

Melenberg, Tanja

Originalveröffentlichung: (2010) Histol Histopathol (2010) 25: 1239-1246
pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (3.184 KB) 


SWD-Schlagwörter: Angiogenese , Bauchspeicheldrüse
Freie Schlagwörter (Deutsch): IPMN , CD105 , CD31 , Angiogenese-Index , Invasivität
Freie Schlagwörter (Englisch): IPMN , CD 105 , CD31 , Angiogenesis , invasion
Basisklassifikation: 44.87 , 44.47 , 44.67
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Yekebas, Emre (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 12.08.2010
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 02.09.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Hintergrund: Seit der Einführung der Definition der IPMN des Pankreas durch die WHO wird diese Diagnose immer häufiger gestellt. Sie werden laut WHO-Klassifikation in Adenome, Borderline-Tumore sowie in Karzinome mit und ohne invasiver Komponente unterteilt. Die Aufklärung der Entstehung der IPMN des Pankreas genauso wie die Bestimmung potentiell prognostischer Faktoren sind von enormer Wichtigkeit für die ohnehin kontrovers diskutierte Behandlung dieser Tumorentität. Angiogenese spielt bekannterweiser eine wesentliche Rolle bei der Entstehung maligner Tumoren und kann daher sehr wichtig für die Entstehung der IPMN sein. Aus diesem Grund wurden in dieser Arbeit der Endothelzellmarker CD31 und der Angiogenese-spezifische Marker CD105 immunhistochemisch bestimmt.
Methode: 32 Patienten mit chirurgisch resezierten histologisch gesicherten IPMN des Pankreas und deren klinische Daten wurden im Rahmen einer retrospektiven Analyse untersucht. Proliferationsmarker Ki-67 und die Endothelmarker CD31 und CD105 wurden immunhistochemisch dargestellt. Die so angefärbten Mikrogefäße wurden ausgezählt und eine MVD berechnet. Anschließend erfolgte die Korrelation der erhobenen intratumoralen Gefäßdichten der einzelnen Antikörper sowie deren Quotienten (CD105/CD31) mit den klinischen und pathologisch-anatomischen Faktoren. Der CD105/CD31-Index wurde zur Bestimmung der proliferativen Aktivität der Endothelzellen etabliert.
Ergebnisse: CD105/CD31-Ratio ist signifikant erhöht in den invasiven IPMN des Pankreas (Mann-Whithney-U-Test, p<0,05) und steht in einem statistisch signifikanten Zusammenhang mit Proliferationsmarker Ki-67; dieses scheint eine Zusammenwirkung zwischen Tumorwachstum und Neovaskularisation zu beweisen. Invasive IPMN des Pankreas sind signifikant mit verkürztem rezidivfreien und Gesamtüberleben assoziiert.
Schlussfolgerung: Neovaskularisation spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung der invasiven IPMN des Pankreas, deshalb können Angiogenese-assoziierte Marker wie CD105 und CD31 als nützliche diagnostische und prognostische Marker eingesetzt werden. Außerdem zeigen unsere Ergebnisse, dass die anti-angiogenetische Therapie einen potentiellen Therapieansatz für ausgesuchte Patienten mit z.B. rezidivierenden und/oder invasiven IPMN des Pankreas darstellen könnte.
Kurzfassung auf Englisch: Background: Intraductal papillary-mucinous
neoplasm (IPMN) of the pancreas is an increasingly
diagnosed entity since its definition by the World Health
Organization in 1996. It has a broad clinical spectrum
ranging from benign to malignant tumors. Optimum
treatment is controversial and a better understanding of
the development of IPMN of the pancreas and
identification of potential prognostic factors will help to
address this. Angiogenesis plays an elementary role in
the development of malignant tumors and may well also
be important in the development of IPMN of the
pancreas. Therefore we investigated endothelial cell
marker CD31 (PECAM-1) and angiogenesis associated
marker CD105 (Endoglin) by immunohistochemistry.
Methods: Thirty-two cases of surgically resected
IPMN were chosen retrospectively and clinical data
were obtained. Specimens were stained for proliferation
marker (Ki-67), CD31 and CD105 by immunohistochemistry.
A CD105/CD31 Angiogenesis ratio (AR) was
established to determine the proliferating fraction of
endothelial cells.
Results: The AR is significantly elevated in invasive
IPMN of the pancreas (Mann-Whitney-U Test, p<0.05)
and is associated with the Ki-67-labelling-index,
demonstrating synergy between tumor-growth and
neovascularisation. Invasive IPMN of the pancreas is
associated with significantly lower recurrence-free and
overall survival.
Conclusions: Neovascularisation plays an important
role in the tumorigenesis of invasive IPMN of the pancreas, and therefore angiogenesis-associated
molecules like CD105 and CD31 might be useful tools
as prognostic markers. Furthermore, the results indicate
a potential role for adjuvant anti-angiogenic therapies in
selected patients with recurring and/or invasive IPMN of
the pancreas.

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