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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-48242
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4824/


Differentielle Analyse des HDL-Proteoms mittels Massenspektrometrie

Differential analysis of the HDL-proteome by mass spectrometry

Lichtenstein, Jürgen Thomas

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SWD-Schlagwörter: High-density-Lipoproteine , Proteom , Proteomanalyse , Massenspektrometer , Flugzeitmassenspektrometer , Zweidimensionale Elektrophorese , FPLC-System
Basisklassifikation: 44.33
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Beisiegel, Ulrike (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 22.09.2010
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 25.10.2010
Kurzfassung auf Deutsch: In dieser Arbeit sollte das HDL-Proteom mittels Massenspektrometrie untersucht werden. Hierbei lag der Schwerpunkt auf dem Vergleich der HDL-Subgruppen sowie des prä- und postprandialen Zustandes. Dazu wurde eine Methode zur qualitativen Analyse des HDL-Proteoms etab¬liert. Mittels dieser Methode konnte ein Großteil der bekannten Apolipoproteine der HDL erkannt werden. In dem Vergleich der HDL-Subgruppen ließ sich eine deutlich höhere Konzentration der Apo E-Isoformen in der Subgruppe der HDL2 nachweisen. Zwischen den verschieden Stoffwechselzuständen zeigte sich jedoch kein eindeutiger Unterschied. Zusätzlich wurde das α-1-Antitrypsin als Bestandteil der HDL identifiziert. Es befanden sich keine Proteine anderer Lipoproteine in den Proben – so kam es in anderen publizierten Arbeiten immer wieder zur Detektion von Apo B in HDL-Proben. Dies beruht vermutlich auf einer Verunreinigung der Proben während der Entnahme aus der Ultrazentrifuge. Da in der hier vorgestellten Methode grundsätzlich alle Lipopro¬teine gemeinsam entnommen, und erst dann durch die FPLC in einzelne Lipopro¬teinklassen aufgetrennt wurden, konnte dieses Risiko ausgeschlossen werden. Ebenso konnte die Kontamination der Proben durch Plasmaeiweiße wie Albumin und Immunglobuline erfolgreich verhindert werden. Im Vergleich zu ähnlichen Arbeiten muss festgestellt werden, dass die Anzahl der identifizierten Proteine zum Teil sehr stark vonei¬nander abweicht. So beschreiben andere Autoren mehr als 40 Proteine. Die größte Differenz dürfte in der Präparation der Proben liegen. So wird in der Arbeit von Vaisar et al. darauf hingewiesen, dass der Großteil der Proteine erst nach dem Einsatz einer Immunpräzipitationssäule identifiziert werden konnte. In dem von mir genutzten Probenaufbereitungsverfahren ist die überwie¬gende Anzahl der Proteine des Immunhaushaltes sowie des Komplementsystems durch die stringente Probenauf-bereitung verlorengegangen, so daß in dieser Arbeit die Proteine identifiziert wurden, die eine hohe Affinität zur HDL aufweisen. Weitere Analysen mit quantitativen massen-spektroskopischen Methoden werden vermut¬lich die Bedeutung der HDL-assoziierten Proteine bei verschiedenen Krankheitsbil¬dern näherbringen.

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