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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-48500
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4850/


Methodenvergleich zur durchflußzytometrischen Bestimmung von monozytärem HLA-DR bei septisch erkrankten Intensivpatienten

Heydorn, Annett

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SWD-Schlagwörter: Sepsis, Monozyt, Immunreaktion, HLA-DR
Basisklassifikation: 44.78 , 44.69 , 44.45 , 44.03 , 30.03
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Kreymann, Karl-Georg (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 09.09.2010
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 15.11.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Der sich ständig erweiternde Erkenntnisstand über die physiologischen und pathophysiologischen Mechanismen des humanen Immunsystems weckt zunehmend die Hoffnung auf neue erfolgreiche Therapiestrategien bei schweren klinischen Krankheitsbildern wie der Sepsis, dem systemisch-inflammatorischen Reaktionssyndrom oder dem Multiorganversagen, die durch eine generalisierte Stimulation des Immunsystems hervorgerufen werden.
Zur Entwicklung neuartiger Therapiekonzepte, aber auch zur Kontrolle bereits zur Anwendung kommender therapeutischer Interventionen zur Behandlung von Dysfunktionen des Immunsystems bedarf es adäquater biologischer Testverfahren, die es erlauben den Zustand des Immunsystems zuverlässig zu beurteilen.
Bisherige Studien konnten zeigen, dass die monozytäre HLA-DR Expression ein Parameter ist, der die Reaktionslage des Immunsystems verlässlich widerspiegelt.
Die Monozyten sind als Bestandteil der angeborenen Immunität zentrale Elemente bei immunologischen Abwehrprozessen. Neben ihren phagozytierenden Eigenschaften, die einen wesentlichen Aspekt der unspezifischen Immunantwort darstellen, tragen sie als antigenpräsentierende Zellen zur Aktivierung von T-Helfer Zellen bei und sind somit Vermittler zwischen der angeborenen und erworbenen Immunität. Für diese Funktionalität ist das Oberflächenantigen HLA- DR von großer Bedeutung. Es stellt darüber hinaus einen Aktivierungsmarker für Monozyten dar, dessen reduzierte Expression zu Störungen der Immunantwort führt.
Die optimale Meßmethode für diesen Parameter konnte jedoch noch nicht identifiziert werden und Unterschiede in Präanalytik und Analytik haben einen großen Einfluss auf die Ergebnisse der Messung, wodurch auch ein Vergleich der Ergebnisse verschiedener Arbeitsgruppen erschwert ist.
Ziel der vorliegenden Arbeit war es, zwei sowohl in der Methodik der Durchführung als auch der Analyse unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung der HLA-DR Expression auf Monozyten zu vergleichen. Zentrale Fragestellungen sind die Vergleichbarkeit der Methoden untereinander sowie die Aussagekraft beider Methoden im Hinblick auf Erkrankungsschwere sowie Prognose von septisch kranken Intensivpatienten.

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