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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-48838
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4883/


Untersuchungen zur potentiellen Bedeutung von PGE2 als Tumormarker

Schmitt, Johannes

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SWD-Schlagwörter: Hals-Nasen-Ohren-Tumor , Krebs <Medizin> , Tumormarker
Freie Schlagwörter (Deutsch): Prostaglandin E2 , Serumkonzentration
Basisklassifikation: 44.81 , 44.94
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Knecht, Rainald (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 25.10.2010
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 29.11.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Malignome im Kopf-Hals-Bereich stellen einen beträchtlichen Teil der Krebs-neuerkrankungen pro Jahr dar. Die Therapieprognose ist dabei stark vom Zeitpunkt der Diagnosestellung und dem entsprechendem T-Stadium ab-hängig. Ein erhöhter PGE2-Serumspiegel konnte bereits sowohl im Tumortier-modell als auch an betroffenen Patienten mit Malignomen nachgewiesen wer-den. Aufgrund der vielfältigen Einflussmöglichkeiten von PGE2 auf die Kanze-rogenese kamen wir zu der Hypothese, dass PGE2 für ein aggressives und in-vasives Tumorwachstum obligat ist. Wir untersuchten das PGE2-Serumlevel von 100 Patienten mit Kopf-Hals-Malignomen und 40 gesunden Spendern. Zu-sätzlich verglichen wird die Ergebnisse mit den PGE2-Sekretionsprofilen von sieben verschiedenen Plattenepithelkarzinomzelllinien und Fibroblasten. Unse-re Untersuchungen zeigten einen statistisch signifikanten, inversen Zusammen-hang zwischen Tumorstadium und PGE2-Serumspiegel. Auch die Zellkulturana-lyse ergab einen inversen Zusammenhang zwischen PGE2-Sekretion und Proli-ferationsphase. Weiterhin konnten wir eine signifikante Reduktion des Serumle-vels nach erfolgter Therapie beobachten.
Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass ein erhöhter PGE2-Serumspiegel einen Indikator für Kopf-Hals-Tumoren im Frühstadium darstellt. PGE2 könnte sich somit als Tumormarker vor allem im Rahmen posttherapeutischer Nachsorge und Rezidivdiagnostik eignen.

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