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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-49166
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4916/


Einsatz der kontaktfreien Infrarotthermographie zum Nachweis von Veränderungen der Hauttemperatur bei Interventioneller Schmerztherapie am sympathischen Nervensystem

Application of contact-free infrared thermography for detection of skin temperarture changes during interventional pain therapy of the sympathetic nervous system

Spyra, Peer Severin

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SWD-Schlagwörter: Infrarotkamera , Infrarot , Hauttemperatur , Schmerztherapie , Neuralgie , Schmerz , Chronischer Schmerz , Gesichtsschmerz , Sympathikus , Vegetatives
Basisklassifikation: 44.90 , 44.66
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Beck, Helge (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 01.11.2010
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 08.12.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Das Ziel der vorliegenden Studie war es, eine objektivierbare Kontrolle schmerztherapeutischer Interventionen am sympathischen Nervensystem bei Patienten der Schmerzklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zeitlich zu dokumentieren. Es wurden zwei verschiedene Prozeduren untersucht:
1. Blockaden am Ganglion cervicothoracale (stellatum) und
2. Blockaden bzw. Neuroablationen des thorakalen Grenzstrangs.
Beide Strukturen gehören anatomisch zum Truncus sympathicus und damit zum autonomen Nervensystem, das unwillkürlich ablaufende Körpervorgänge beeinflusst. Zusätzlich zu diesen physiologischen Vorgängen konnte in Tiermodellen gezeigt werden, dass sympathische Efferenzen an nozizeptive und nicht-nozizeptive Fasern koppeln oder durch Ausschüttung spezieller Neurotransmitter deren Aktivität beeinflussen können. Damit konnte die schon seit Jahrzehnten bekannte klinische Beobachtung, dass Nervenblockaden bzw. –lysen an sympathischen Ganglien eine beträchtliche Schmerzreduktion herbeiführen können, durch direkte experimentelle Daten gestützt und erklärbar gemacht werden.
Das Symptom „Schmerz“ entzieht sich weitgehend einer objektiven Einschätzung bezüglich Qualität und Quantität, da es als rein subjektiv wahrnehmbares Phänomen nur dem (Schmerz-)Patienten zugänglich ist. Das erschwert dem klinisch tätigen Arzt, die Qualität von Interventionen objektiv zu beurteilen.
In der vorliegenden Untersuchung wird die Veränderung der Temperatur an der Körperoberfläche mittels kontaktfreier Infrarotthermographie untersucht, da durch die Interventionen am sympathischen Nervensystem Einfluss auf die Durchblutung der Haut genommen wird. Eine erfolgreiche Blockade der Sympathikusfunktion korreliert dementsprechend mit einer Erhöhung der Hauttemperatur in dem dazugehörigen sympathisch versorgten Körperareal.
Kurzfassung auf Englisch: The aim of this study was the documentation of the chronological and objectiv control of interventional pain therapies of the sympathetic system by means of contact-free infrared thermography. Two different procedures were examined:
1) blocks of the stellate ganglion and
2) blocks of the thoracic sympathetic chain.
Some pain states are known to be initiated or maintained by the sympathetic nervous system. These deduced circumstances are confirmed by experiments involving animal models of sympathetic maintained pain states.
The symptom of pain withdraws lacks the possibility of an objective measurement by its subjective nature. This fact limits the assessment of success of the treatment.
It is shown that statistically significant changes of dermal temperature were documented.

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