FAQ
© 2015 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-48531
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/4853/


Hochauflösende MR-Tomographie der Achillessehne: Evaluation von Kriterien zur Differenzierung von asymptomatischen und symptomatischen Sehnen

High-Resolution MR Imaging of the Achilles tendon: Evaluation of Criteria for the differentiation of asymptomatic and symptomatic tendons

Maas, Lena Christina

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (6.861 KB) 


SWD-Schlagwörter: Achillessehne , Verletzung , Tendinitis , Kontrastmittel , M. soleus , M. gastrocnemius , Magnetresonanztomographie
Freie Schlagwörter (Deutsch): Bursa subachillea , Peritendinitis , Gruppeneinteilung
Freie Schlagwörter (Englisch): ankle , tendon , MR Imaging , injuries , muscular , contrast agent
Basisklassifikation: 44.64 , 44.51
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Weber, Christoph (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 11.10.2010
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 11.01.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Diese retrospektive Studie ist mit ihrer großen Zahl von 264 Patienten darauf
angelegt gewesen, eventuelle Zusammenhänge zwischen einzelnen
Messstrecken, dem Alter und Geschlecht der Patienten aufzuzeigen. Hier ließen
sich keine statistisch signifikanten Unterschiede nachweisen. Mittels statistischer
Analysen konnte jedoch gezeigt werden, dass insbesondere die drei Merkmale
Tiefe (A4), Länge (A5), Fläche des Sehnenquerschnitts (F) für die Diskriminierung
zwischen pathologisch veränderter und noch gesunder Achillessehne gut geeignet
sind. Mit Hilfe der folgenden Formel lässt sich leicht ermitteln, ob eine Sehne
pathologisch verändert ist, oder nicht: R= -16,805 · A4 – 8,429 · A5 – 8,331 · F +
23,461
Wenn R > 0,5 ist, ist die untersuchte Sehne gesund und falls R < 0,5 ist, ist die
Sehne pathologisch verändert.
Die Verwendung von Kontrastmittel erbringt keinen besonderen diagnostischen
Mehrwert, so dass auf die Anwendung in der Diagnostik von Achillessehnen im
Allgemeinen verzichtet werden kann.
In Anlehnung an die Literatur wurde eine Einteilung der verschiedenen qualitativen
Merkmale im MRT vorgenommen und modifiziert. Die römischen Zahlen sind die
Gruppen der klinischen Einteilung von Schweitzer und Karasick. Diese vier
Gruppen stellen eine mögliche Einteilung der Achillessehnenverletzungen dar, die
für den praktizierenden Arzt in erster Linie einen Anhalt dafür geben kann, wie weit
das Stadium der Verletzung schon fortgeschritten ist:
• Gruppe 1: intakte Sehnenstruktur, jedoch verändertes peritendinöses
Gewebe vorhanden (I)
• Gruppe 2: verdickte Sehnen mit oder ohne flachen bzw. konvexen
anterioren Rand, dünne longitudinale Linien, intratendinöse Ossifikationen
und Enthesophyten zugeordnet (II,III,IV)
• Gruppe 3: ist durch ein intratendinöses Signal gekennzeichnet, welches auf
T2-gewichteten Bildern noch deutlicher wird (V)
• Gruppe 4: alle Formen der Rupturen (VI/VII)
Kurzfassung auf Englisch: Purpose: The purpose of this study was to develop quantitative and
qualitative MRI criteria to differentiate between healthy and
pathologic achilles tendons.
Materials and Methods: 364 Achilles tendons were examined on a
1.5 T MRI scanner. 264 patients had Achilles tendon complaints,
100 asymptomatic Achilles tendons served as a control. T1-
weighted, T2-weighted and a STIR sequence were performed in
sagittal and axial orientation. Images were evaluated in consensus
by two radiologists. Quantitative and qualitative criteria were
assessed. A Mann-Whitney-U-Test and a regression analysis were
used for statistical analysis.
Results: There were statistically significant differences between the
patients with disorders and the control group concerning the depth
(12.0 mm and 6.3 mm, p<0.001) and length (83.2 mm and 45.9
mm, p<0.001) of the tendon, the area of the tendon cross section
(1.60 mm² and 061 mm², p<0.001), as well as the length of the
bursa retrocalcanea (8.3 mm and 5.3 mm, p<0.001). There was a
sensitivity of 97 % and a specificity of 91 % using a formula
including the 3 criteria tendon depth (A4), length of bursa (A5) and
area of tendon (F): R= -16,805 · A4 – 8,429 · A5 – 8,331 · F +
23,461 Conclusion: The measurement of the Achilles tendon and the
binary-logistic regression analysis allows the differentiation between
normal and pathologic Achilles tendons.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende