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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-49222
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/4922/


Prävalenz von CCND1-Alterationen bei menschlichen Ösophaguskarzinomen

Prevalence of CCND1-alterations in human esophageal cancer

Tsourlakis, Maria Christina

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Basisklassifikation: 44.46
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Sauter, Guido (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 12.11.2010
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 22.02.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Das CCND1 Gen ist ein potentielles therapeutisches Ziel. Unterschiede von CCND1- Alterationen zwischen Primärtumoren und deren Metastasen sind daher von großem Interesse. Um Unterschiede im CCND1-Status zu finden, wurden 285 Primärtumoren und 144 korrespondierende Metastasen mittels Immunhistochemie und Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung auf CCND1-Alterationen untersucht. Amplifikationen wurden in 53,8% (85/158) der Plattenepithelkarzinome und in 11% (13/121) der Adenokarzinome beobachtet. Bei Plattenepithelkarzinomen konnte ein Zusammenhang zwischen Amplifikationsstatus und pM-Status (p=0,0407) bzw. Amplifikationsstatus und UICC-Status (p=0,0306) gezeigt werden. Es fand sich ein statistisch signifikanter Zusammenhang mit dem Überleben in der FISH-Untersuchung in der Gruppe der Adenokarzinome (p=0,0293). Es konnte kein weiterer signifikanter Zusammenhang zwischen CCND1-Alterationen und klinisch-pathologischen Parametern beobachtet. Wir konnten in unserer Studie einen Zusammenhang zwischen CCND1-Amplifikationen und Cyclin D1-Expression sowohl in Plattenepithelkarzinomen (p<0,0001) als auch in Adenokarzinomen (p=0,0078) beobachten. Weiterhin konnten wir einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen CCND1-Amplifikationen in Primärtumoren und Amplifikationen in den entsprechenden Lymphknoten- bzw. Fernmetastasen finden (p<0,0001). Von insgesamt 129 analysierten Paaren fand sich eine Übereinstimmung in 118 Paaren.
Das gehäufte Auftreten von CCND1-Amplifikationen am Ösophagus (insbesondere bei Plattenepithelkarzinomen) und die Homogenität dieser zwischen Primärtumoren und Metastasen sprechen für ein hohes Potential von CCND1 als Therapieziel.

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