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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-49462
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/4946/


Der minimal-invasive posteriore im Vergleich zum posterioren Standard-Zugang in der Hüftendoprothetik

Comparison of a minimally invasive posterior approach and the standard posterior approach for total hip arthroplasty

Mittelstädt, Alexander

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SWD-Schlagwörter: Minimal-invasive Chirurgie , Hüftgelenkprothese , Zugang , Kreatinkinase , Myoglobin , Blutverlust , Schmerz , Frührehabilitation , Muskelverletzung
Freie Schlagwörter (Deutsch): Posteriorer Standard-Zugang , minimal-invasiver posteriorer Zugang
Freie Schlagwörter (Englisch): minimally invasive posterior approach , standard posterior approach , total hip arthroplasty , CPK , myoglobin
Basisklassifikation: 44.03 , 44.83
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Rüther, Wolfgang (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 10.12.2010
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 03.01.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Anhand einer prospektiven Studie wurden laborchemische, klinische und radiologische Ergebnisse bei einem minimal-invasiven posterioren Zugang in der Hüftendoprothetik, dem eine gewebeschonendere Operationstechnik zugeschrieben wird, mit den Ergebnissen eines posterioren Standard-Zuganges verglichen. Einer Gruppe aus 50 Patienten, bei denen die Implantation einer Hybrid-Totalendoprothese des Hüftgelenkes über einen minimal-invasiven posterioren Zugang erfolgte, wurde eine vergleichende Gruppe aus 50 Patienten, die eine Hybrid-Totalendoprothese über einen posterioren Standard-Zugang implantiert bekamen, gegenüber gestellt. Bei allen Patienten wurden präoperativ sowie 24 und 48 Stunden postoperativ das Myoglobin und die Muskelenzyme CPK und CK-MM im Serum sowie präoperativ und am dritten Tag postoperativ das CRP und Hämoglobin im Blut bestimmt. Weiterhin wurde der Blutverlust intra- und postoperativ und täglich der Ruhe- und Bewegungsschmerz anhand einer visuellen Analogskala ermittelt und die Frührehabilitation anhand des Zeitpunktes, an dem bestimmte funktionelle Ziele erreicht wurden, beurteilt. Zudem wurden der Oxford-Hip-Score, der WOMAC-Score und der SF-36-Score präoperativ und 6 Wochen postoperativ erhoben und die Implantatpositionierung und der Zementmantel anhand der postoperativen Röntgenbilder analysiert.
Es zeigte sich ein signifikant geringerer Blutverlust, signifikant geringere Schmerzen in Ruhe sowie eine schnellere Frührehabilitation für die minimal-invasiv operierten Patienten. Sämtliche Laborparameter und andere klinischen Parameter waren in beiden Gruppen nicht signifikant unterschiedlich. Die Implantatpositionierungen und Zementierqualität waren in beiden Gruppen vergleichbar gut. Der minimal-invasive posteriore Zugang bedingt einen geringeren Blutverlust, geringere Schmerzen sowie eine schnellere Frührehabilitation. Ein geringeres Muskeltrauma konnte laborchemisch jedoch nicht verifiziert werden.
Kurzfassung auf Englisch: It is not clear whether total hip arthroplasty performed via a minimally invasive approach leads to less muscle trauma compared to the standard approach.
To investigate whether a minimally invasive posterior approach for total hip arthroplasty results in lower levels of muscle-derived enzymes and better post- operative clinical results than those obtained with the standard posterolateral approach fifty patients in both groups were compared in a prospective and comparative study. The following parameters were examined: muscle-derived enzymes CPK, CK-MM and myoglobin pre-operatively, 24 and 48 hours post-operatively, CRP and hemoglobin on the third postoperative day, loss of blood, daily pain levels, the rate of recovery (time taken to attain predefined functional parameters), the Oxford Hip Score, the SF-36 score and the WOMAC score pre-operatively and six weeks post-surgery, the position of the implant and the cement coating by post-operative X-ray examination.
Results and Conclusions: The minimally invasive operated patients exhibited a significantly lower loss of blood, significantly less pain at rest and a faster rate of recovery but the clinical chemistry values and the other clinical parameters were comparable.

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