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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-49504
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/4950/


Verlaufsklassifikationen bei alkoholabhängigen Patienten - Zusammenhänge zwischen TypA/TypB, frühen interpersonalen Traumatisierungen und HHNA-Achsen-Veränderungen

Schulze-Thüsing, Juliane Katharina

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SWD-Schlagwörter: Alkoholismus , Posttraumatisches Stresssyndrom , Neuroendokrines System
Basisklassifikation: 44.91
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Haasen, Christian (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 21.12.2010
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 03.01.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Suchterkrankungen zählen zu den psychischen Störungen, bei denen der Einfluss früher interpersonaler Traumatisierungen, wie sexueller Missbrauch aber auch emotionale und körperliche Misshandlungen, auf ihren Verlauf am Besten belegt und am Stärksten ausgeprägt sind. Betroffene Patienten weisen unter anderem einen früheren Beginn der Abhängigkeit, eine höhere familiäre Belastung mit Suchterkrankungen und ein stärkeres Ausmaß komorbider psychischer Störungen auf (Schäfer & Reddemann, 2005). In gängigen Verlaufsklassifikationen der Alkoholabhängigkeit wird eine Gruppe von Patienten mit ähnlichen Merkmalen als eigenes Cluster beschrieben. In den Einteilungen wurde diese Patientengruppe als Typ2 (Cloninger et al., 1981) bzw. TypB (Barbor et al., 1992; Schuckit et al., 1995) bezeichnet. Davon abgegrenzt wurden Patienten mit späterem Beginn, geringerer familiärer Belastung und geringerer psychiatrischer Komorbidität (Typ1 bzw. TypA). Zusammenhängen zwischen Traumatisierungen und der entsprechenden Verlaufstypen wurden bislang nicht untersucht. Weiter haben sich viele Studien in den vergangenen Jahren mit Veränderungen der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HHNA) bei Suchtkranken beschäftigt (z.B. Kiefer & Wiedemann, 2004). Auch hier wurden Zusammenhänge mit verschiedenen Verlaufsklassifikationen (TypA und TypB) der Alkoholabhängigkeit und mögliche Zusammenhänge mit frühen interpersonalen Traumatisierungen bislang nicht untersucht.

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