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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-49683
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/4968/


Töne an der Grenze. Interaktionsmuster in der musiktherapeutischen Begegnung mit Patientinnen, die unter einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden

Sounds on the border, interactionpatterns in music therapy with patient who suffer from borderline-personality disorder

Strehlow, Gitta

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Musiktherapie, Borderline-Persönlichkeitsstörung, qualitative Forschung, Interaktionsmuster, verstehende Typenbildung
Freie Schlagwörter (Englisch): Music therapy, Borderline-Personality Disorder, qualitative research, interaction patterns, Idealtypes,
Basisklassifikation: 77.72 , 44.91
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Decker-Voigt, Hans-Helmut (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 29.11.2010
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 04.02.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende Untersuchung konzentriert sich auf die musiktherapeutische Arbeit im Rahmen einer stationär psychiatrischen Behandlung mit Patientinnen, die unter einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden.
Bevor die eigentliche Untersuchung im Zentrum steht, wird das Syndrom der Borderline-Persönlichkeitsstörung unter deskriptiven, epidemiologischen und theoretischen Aspekten betrachtet. Der Forschungsstand der Musiktherapie wird im Allgemeinen und im Hinblick auf die spezielle Klientel dargestellt.
Die Untersuchung hat zum Ziel, das Beziehungsgefüge zwischen Patientin mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und Therapeutin sowie die jeweiligen Interaktionen, die sich durch den Einsatz von Musik ergeben, genauer bestimmen und verstehen zu können.
Für die entwickelte Fragestellung wurde eine Methode gewählt, die die psychoanalytische Arbeitsweise berücksichtigt und gleichzeitig eine Verallgemeinerung anstrebt. Die systematisch qualitative Methode der „Verstehenden Typenbildung“ (Stuhr et al. 2001, Lindner 2006) berücksichtigt den bewussten Einbezug der Subjektivität des Forscher und führt zu nachprüfbaren Ergebnissen.
Die Anwendung der „Verstehenden Typenbildung“ von 20 Patientinnen mit insgesamt 80 Therapie Sequenzen ergab das Ergebnis von 10 idealtypischen Interaktionsmustern. Jedes Interaktionsmuster ist gekennzeichnet durch eine spezifische Verwendung von Musik und die dahinterliegende unbewusste Bedeutung für die Patientin. Die für die Interaktionsmuster bestimmten Themenkomplexe, das Beziehungsgefüge und die darin enthaltenen Gefühle werden in generalisierter Form beschrieben und abschließend an einem prototypischen Fallbeispiel exemplarisch dargestellt.
Der Forschungsprozess wurde unter dem Einsatz von fünf externen Musiktherapeuten im Sinne einer Investigator-Triangulation überprüft.
Kurzfassung auf Englisch: This research presents qualitative research into individual music therapy sessions in a clinical setting with female patients with borderline personality disorder.
The case material from twenty female patients is used to examine the treatment method of 'Forming Types by Understanding' from a hermeneutic and heuristic perspective.
The result is ten typical interaction patterns between patient and therapist and an analysis of the corresponding use and significance of music.

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