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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-49813
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/4981/


Dienstebasierte Informationssysteme im öffentlichen Sektor: Ein Gestaltungsorientierter Ansatz zur elektronischen Verfahrensabwicklung von G2B-eServices

Service-based information systems in public sector: A design-oriented approach for electronic procedures of G2B-eServices

Hogrebe, Frank

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Integriertes Informationssystem , Öffentlicher Sektor , Serviceorientierte Architektur
Freie Schlagwörter (Deutsch): Dienstebasiertes Informationssystem , Gestaltungsorientierter Ansatz , elektronische Verfahrensabwicklung , G2B-eServices
Freie Schlagwörter (Englisch): Service-based information systems , design-oriented approach , electronic procedures , G2B-eServices
Basisklassifikation: 85.03
Institut: Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Nüttgens, Markus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 26.01.2011
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 03.02.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Die Zuständigkeiten für Produkte, Prozesse und Dienste liegen in öffentlichen Verwaltungen verteilt im Organisations-, IT- oder Finanzbereich. Dies erfordert Strukturen, durch die Zusammenhänge und Interdependenzen berücksichtigt werden. Dienstebasierte
Informationssysteme sind ein Forschungsansatz, die Voraussetzungen für diese Strukturen zu schaffen. Öffentliche Verwaltungen sind mit Blick auf die EU-Dienstleistungsrichtlinie gefordert, ihre Produkt- und Prozessorganisation neu auszurichten. Kernanforderung
der Richtlinie ist die vollständig elektronische Verfahrensabwicklung unternehmensbezogener
Verwaltungsleistungen (G2B-eServices). Die Exploration zur Forschungsarbeit zeigt eine Gestaltungslücke auf diesem Gebiet in Deutschland und Europa. Die elektronische Verfahrensabwicklung bildet damit einen besonderen Gestaltungsschwerpunkt für die wissenschaftliche Forschung. Zur Umsetzung werden Modelle benötigt,
durch welche die Ziele der Richtlinie erreicht werden können. Das Konzept der Forschungsarbeit folgt methodisch dem Erkenntnisprozess zur gestaltungsorientierten
Wirtschaftsinformatik. Ausgehend von den Anforderungen der EU-Dienstleistungsrichtlinie wird ein Gestaltungsorientierter Ansatz zur elektronischen Verfahrensabwicklung von G2B-eServices entwickelt. Die modellbasierte Grundlage bildet der Entwurf eines
Integrierten Produkt- und Prozessmodells (IPP-Modell). Der integrative Ansatz von fachlicher und technischer Modellierung systematisiert die Identifikation von SOA-Diensten und repräsentiert ein Lösungsmodell, durch das Verwaltungsleistungen vollständig elektronisch
abgewickelt und in eGovernment-Portale integriert werden können. Am Anwendungsfall einer deutschen Großstadt, wird das IPP-Modell im Rahmen der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie prototypisch angewandt und evaluiert.
Kurzfassung auf Englisch: In public administration the responsibility for products, processes and services is spread throughout the organisational, financial and IT areas. This requires structures that take connections and interdependencies into consideration. Service-based information systems
are a research approach, a prerequisite for achieving these structures. Public administrations, with a view to the EU Services Directive, are required to re-align their product and
process organisation. A core requirement of the Directive is complete electronic procedures for business-related administrative services (G2B-eServices). The exploration of
research shows a design gap in this area in Germany and Europe. So the design of electronic procedures is a special focus for scientific research. Implementation requires models
which will achieve the aims of the Directive. The concept of the research methodically follows the cognitive process of information systems science. Based on the requirements
of the EU Services Directive a design-oriented approach for electronic settlement procedures of G2B-eServices is developed. The model-based foundation is the
draft for an integrated product and process model (IPP model). The integrated approach of professional and technical modelling enable the systematic identification of SOA services and represents a solution model whereby the administrative services can be completely carried out electronically and integrated in e-government portals. Within the context of the implementation of the EU Services Directive, the IPP model has been applied as a prototype in a large German city and evaluated.

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