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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-50064
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/5006/


p53-Alterationen in Kolonadenomen: Beziehung zu Zellproliferation und Klinik

p53 alterations in colon adenomas: association to cell proliferation and clinicopathological features

Oelsner, Roselyne

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SWD-Schlagwörter: Kolon , Colon , Adenom , Dickdarmadenom , Adenocarcinom , Colonkrebs , Hamburg / Universitäts-Klinikum Hamburg-Eppendorf , Eppendorf <Hamburg>
Freie Schlagwörter (Deutsch): Wiener Klassifikation , Interobservervariabilitäten , Roselyne Oelsner , Dysplasien , intraepitheliale Neoplasien
Freie Schlagwörter (Englisch): high grade adenoma , low grade adenoma , Tissue Microarray , TMA , tubulo-villous adenoma
Basisklassifikation: 44.09 , 44.03 , 44.47 , 44.46
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Sauter, Guido (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 14.01.2011
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 23.03.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Das Kolonkarzinom gehört weltweit zu den häufigsten Krebsarten. Vorläuferläsionen des Darmkrebses sind die Kolonadenome. Durch eine rechtzeitige Adenomabtragung kann ein Karzinom verhindert werden, indem die Adenom-Karzinom-Sequenz unterbrochen wird.

Wichtigster Schritt in dieser Karzinogenese ist die Inaktivierung des p53-Gens, welches als spätes Ereignis für die Umwandlung der Adenome in Kolonkarzinome mitverantwortlich ist. p53 ist an der Entstehung vieler Krebsarten beteiligt und das bisher wichtigste bekannte Tumorsupressorgen. Eine mutationsbedingte Inaktivierung führt zur Konformationsänderung des p53-Proteins mit Verlust seiner zentralen Funktion in der Kontrolle des Zellwachstums.

Diese Arbeit untersucht ob und inwieweit das p53-Protein als Biomarker für eine Abschätzung der Entartungswahrscheinlichkeit eines Kolonadenoms dienen kann.
Dazu sollte die Häufigkeit abnormer nuklearer p53-Akkumulationen mittels DNA- Sequenzierung und Immunfärbungen bestimmt und in Beziehung zu histopathologischen Prognoseparametern und insbesondere dem gleichzeitigem Vorkommen von invasiven Karzinomen gesetzt werden.

Studien bezüglich einer abnormen nuklearen p53-Akkumulation in Kolonadenomen kamen häufig aufgrund niedriger Fallzahlen zu keinem eindeutigen Ergebnis. In dieser Arbeit soll mithilfe eines großen Kollektivs ein repräsentatives Ergebnis erzielt und eine Klärung dieser Fragestellung erfolgen.


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