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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-50352
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/5035/


Dauerhafte Auflösung chronischer Nackenverspannungen durch Introvision: Eine empirische Untersuchung einer pädagogisch-psychologischen Intervention zur mentalen Selbstregulation

Long-term dissolving of chronic muscular neck tension through Introvision: an empirical survey of an educational-psychological approach on mental selfregulation

Pereira Guedes, Nicole

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Myogelose , Entspannungstherapie , Introvision , Selbstregulation
Freie Schlagwörter (Deutsch): pädagogisch-psychologische Intervention, empirische Untersuchung
Freie Schlagwörter (Englisch): empirical study, relaxation technique, introvision, muscle/neck tension, selfregulation
Basisklassifikation: 79.63 , 77.73 , 80.99
Institut: Erziehungswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Wagner, Angelika C. (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.12.2010
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 01.03.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel der hier vorgestellten Studie ist es auf der Grundlage zweier Pilotstudien zu untersuchen, inwieweit sich chronische Muskelverspannungen insbesondere im Nackenbereich durch ein neues pädagogisch-psychologische Interventionsverfahren, das Konstatierende Aufmerksame Wahrnehmen und die Introvision, dauerhaft reduzieren lassen. Im Rahmen eines Wartezeit-Kontrollgruppendesigns (N=49) mit Prä-, Post- und Follow-up-Messungen zu den Zeitpunkten vor der Intervention, nach der Intervention sowie drei bis sechs Monate nach Abschluss der Intervention wird quantitativ untersucht, inwieweit die Teilnahme an einem neunwöchigen Introvisionscoaching (6 Sitzungen Gruppencoaching und 3 Einzelcoachings) zu einer Verringerung bzw. Auflösung der chronischen Nackenverspannungen führt (EMG, isometrischer Maximalkrafttest, NRS, BSI, TICS). Die Ergebnisse zeigen, dass die grundsätzliche psychische Belastung (BSI) nach dem Introvisionscoaching in der Experimentalgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant (p= 0.04) abnimmt und über einen Zeitraum von mindestens drei Monate nach Abschluss der Intervention niedrig bleibt. Der gefühlte Grad der Anspannung, die Schmerzintensität (NRS) sowie eine Verbesserung der Kraftentwicklung zeigen mit einer zeitlichen Verzögerung nach Abschluss des Introvisionscoachings eine signifikante Verbesserung (p< 0.05). 88 % der Versuchspersonen haben drei Monate nach Abschluss der Intervention nach eigener Einschätzung keine chronischen Dauerverspannungen mehr.

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