FAQ
© 2015 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-50604
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/5060/


Expressionsanalyse des Fam134c-Gens

Analysis of Fam134c-gene expression

Linne, Tabea

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (5.736 KB) 


SWD-Schlagwörter: Genanalyse
Basisklassifikation: 44.48
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Kurth, Ingo (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 04.03.2011
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 16.03.2011
Kurzfassung auf Deutsch: In der vorliegenden Arbeit wurde eine Expressionsanalyse des Fam134c-Gens durchgeführt. Das Gen gehört zu der FAM134-Genfamilie, deren drei Mitglieder FAM134A (2q36.1), FAM134B (5p15.1) und FAM134C (17q21.31) integrale Membranproteine codieren. Die genaue subzelluläre Lokalisation und Funktion der Proteine FAM134A und FAM134C ist bis dato nicht bekannt.
Kürzlich konnte die Arbeitsgruppe von Herrn Dr. Ingo Kurth nachweisen, dass Mutationen im FAM134B-Gen zu einer Form der hereditären sensorisch-autonomen Neuropathie führen. Die betroffenen Patienten leiden unter Sensibilitätsstörungen sowie schweren Osteolysen und Mutilationen der Hände und Füße.
Vor diesem Hintergrund soll die Funktion des FAM134C-Gens analysiert werden. Expressionsanalysen an murinen Geweben sollen dabei erste Hinweise auf eine entsprechende Funktion geben.
Im Rahmen dieser Arbeit wurde mittels β-Galaktosidase Färbung an transgenen Mäusen, Immunfluoreszensfärbung an Zellen und murinen Gewebeschnitten sowie in-situ-Hybridisierungen die Expression des Fam134c-Gens untersucht.
Es konnte gezeigt werden, dass Fam134c eine breite Expression im zentralen Nervensystem, insb. im limbischen System, in der Hirnrinde, im Kleinhirn und im Rückenmark aufweist. Des Weiteren konnte Fam134c in den Spinalganglien, im Ganglion trigeminale, in den sympathischen Ganglien und in der Retina nachgewiesen werden. Das Fam134c-Protein konnte mittels Immunfluoreszenzfärbung und elektronenmikroskopischen Aufnahmen als Membranprotein des Golgi-Apparates identifiziert werden, wo es in der cis-Seite lokalisiert ist und sich wie ein Strukturprotein verhält.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende