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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-51787
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/5178/


Versuche zur Täteridentifizierung an Minimalspuren mittels DNA- Typisierung

Franke, Nora

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Basisklassifikation: 44.72
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Püschel, Klaus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.06.2011
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 22.06.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Im Laufe der vergangenen zwei Jahrzehnte hat sich die Erfassung molekular definierter Desoxyribonukleinsäure- (DNA-)Fragmente aus forensisch relevanten Spuren zum Mittel der Wahl bei der Identitätsbestimmung entwickelt. Bei den Antragungen, um die es in dieser Arbeit geht, handelt es sich um Epithelrückstände an Gegenständen, die durch Hautkontakt an diesen verbleiben.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die DNA-Gewinnung aus den Spurenträgern quantitativ und qualitativ von der Sicherung der Spuren bis hin zur Detektion der individuellen Merkmale zu verbessern; und so verbesserte Methoden zur Sicherstellung und Aufbereitung der Spuren der Kriminaltechnik zur Verfügung zu stellen. Dies wird auch im Hinblick auf den Fall „Phantom von Heilbronn“ diskutiert.
Die Bearbeitung jeder einzelnen Probe stellt einen großen Arbeits-, Material- und damit auch finanziellen Aufwand dar. In Anbetracht der Tatsache, dass häufig in den Proben zu wenig DNA enthalten ist, um ein Profil daraus zu erstellen, wird in dieser Arbeit so vorgegangen, dass der DNA-Gehalt der einzelnen Proben zunächst quantitativ bestimmt wird. Die quantitative DNA-Bestimmung wird mit Hilfe der Real-Time Polymerase Chain Reaktion (PCR) durchgeführt. Dies ist eine Form der PCR, bei der nach jedem Reaktionszyklus der DNA-Gehalt der Probe gemessen wird. Damit kann verhindert werden, dass Proben, die keine oder zu wenig DNA enthalten, weiterbearbeitet werden und so unnötigerweise Kosten und Mühen entstehen. Es wird ebenfalls erarbeitet werden, ob es sinnvoll ist, diese Methode für den forensischen Alltag zu etablieren.

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