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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-52398
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/5239/


Vaskuläre en bloc Resektion bei lokal fortgeschrittenen malignen Pankreastumoren mit Infiltration in große Gefäße – Perioperative Mortalität und Morbidität, sowie Langzeitüberleben

Gibbert, Christina

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Pankreaskarzinom, vaskuläre Resektion
Basisklassifikation: 44.65
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Yekebas, Emre (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.07.2011
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 11.08.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Das Pankreaskarzinom hat immer noch die höchste Mortalitätsrate aller malignen Tumore. Der einzige kurative Ansatz ist die vollständige Resektion des Tumors und aller vom Tumor infiltrierten Strukturen. Deshalb soll durch diese Arbeit geklärt werden, ob durch eine erweiterte Resektion des Tumors, mit Resektion von großen vom Tumor infiltrierten Gefäßen, eine Verbesserung des Langzeitüberlebens besteht und wie die perioperative Mortalität und Morbidität ist.
Zwischen 1994 und 2005 wurde bei 585 Patienten des UKE eine kurative Resektion ohne adjuvante Chemotherapie durchgeführt. Davon erfolgte bei 449 Patienten (77%) eine Resektion des Tumors ohne Gefäßresektion und bei 136 Patienten (23%) eine en bloc Resektion von infiltrierten Gefäßen. Für die Berechnung der perioperativen Mortalitäts- und Morbiditätsrate wurden alle 136 Patienten berücksichtigt, bei denen eine venöse Resektion erfolgte. Im Gegensatz dazu wurden in die Ermittlung der Langzeitüberlebensrate nur Patienten mit Adenokarzinom (n=100) einbezogen. Bei 128 Patienten erfolgte die Resektion der V. portae oder der V. mesenterica sup. Bei 13 Patienten wurde eine arterielle Resektion durchgeführt (A. hepatica oder A. mesenterica. sup.), wovon fünf Patienten synchron auch venöse Gefäße reseziert bekamen. Hier zeigte sich, dass Mortalität und Morbidität bei VR- und VR+ annähernd gleich waren. Von den 100 Patienten mit Adenokarzinom konnte bei 77 Patienten eine wirkliche Infiltration der Gefäße histopathologisch nachgewiesen werden. 23 Patienten hatten nur eine entzündliche Veränderung der Gefäße ohne Nachweis von Tumorzellen. Die mittlere Überlebenszeit war mit 15 Monaten bei nachgewiesener Infiltration vergleichbar mit 16 Monaten ohne nachgewiesene Infiltration und deutlich besser als nach palliativer Resektion und anschließender Chemotherapie. Auch die 2 JÜR war annähernd gleich mit 36% VR – und 34% VR +. Die einzigen Faktoren, die sich limitierend auf das Langzeitüberleben auswirkten waren der Lymphknotenbefall (N1) und der Malignitätsgrad (G3).
So ergibt sich die Schlussfolgerung, dass bei Infiltration von Tumorgewebe in größere Gefäße oder bei suspektem Befund eine en bloc Resektion dieser Gefäße mit der Tumorresektion erfolgen sollte.

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