FAQ
© 2015 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-52781
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/5278/


Antikörper gegen oxidiertes LDL als Risikomarker für die Atherosklerose - Eine Untersuchung an 258 Patienten nach diagnostischer und interventioneller Koronarangiographie im Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf

Autoantibodies against oxidized LDL as an risk factor for atherosclerosis

Kobbe, Ayse

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (1.899 KB) 


SWD-Schlagwörter: Low-density-Lipoproteine, Atherosklerose, Oxidation,
Freie Schlagwörter (Deutsch): Antikörper, oxidiertes LDL
Freie Schlagwörter (Englisch): Autoantibodies , oxidized , LDL , atherosclerosis , low-density-lipoprotein
Basisklassifikation: 44.97 , 44.85 , 44.61
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Beisiegel, Ulrike (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 29.07.2011
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 18.08.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Die Lipidperoxidation spielt eine zentrale Rolle in der Atherogenese. Antikörper gegen oxidiertes LDL (Ox-LDL-Ak) werden als ein diagnostischer Marker für die Atherosklerose-Progression diskutiert. Zahlreiche Arbeiten zeigen einen Zusammenhang von Ox-LDL-Ak-Titer mit artherosklerotischen Erkrankungen und deren Fortschreiten, während andere Arbeiten diesen Zusammenhang nicht beweisen konnten. In dieser Arbeit wurde der Ox-LDL-Ak-Titer von 258 Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit, die im Jahr 1998 zu einer diagnostischen oder interventionellen Koronarangiographie kamen, mit denen von 200 gesunden Blutspendern verglichen. Zusätzlich wurden Lipidparameter zwischen den Probanten und Kontrollen vergleichend dargestellt. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war zu prüfen, ob ein Zusammenhang zwischen Ox-LDL-Ak, Lipidparametern und dem Ausmaß der Atherosklerose besteht, um Ox-LDL-Ak als möglichen diagnostischen Marker für artherosklerotische Erkrankungen zu verifizieren. Die Lipidparameter, die mit atherosklerotischen Ereignissen assoziert sind, waren tendenziell in unserer Patientengruppe erhöht vorzufinden, obwohl die Einnahme von cholesterinsenkenden Medikamenten eine vorbestehende Hyperlipoproteinämie potentiell bereits beeinflusst hatten. Während weitere typische Risikofaktoren wie ein ungünstiger Apolipoprotein-E Genotyp, Rauchen, arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus sowie eine positive Familienanamnese bei den Patienten anzutreffen waren, konnte kein signifikanter Unterschied im Ox-LDL-Ak-Titer zwischen den Patienten und Kontrollen festgestellt werden. Hypothetisch könnten diese Ergebnisse durch eine stärkere Immunkompetenz der jüngeren Kontrollgruppe und damit der schwächeren humoralen Immunität der älteren Patientengruppe erklärt sein. Abschließend kann man feststellen, dass unsere Ergebnisse es nicht erlauben, einen Zusammenhang zwischen Ox-LDL-Ak und Atheroskleroseentstehung herzustellen. Es bedarf weiterer kontrollierter, prospektiver Studien mit ausreichender Fallzahl, standardisierten Ox-LDL-Ak Assays und breiter Erfassung der bisher bekannten Risikofaktoren, um den Stellenwert von Ox-LDL-Ak an dem Atheroskleroseprozess näher zu definieren.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende