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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-54977
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5497/


Development and Climate Change in the Mekong River Delta - A case study on poverty, vulnerability, and how adaptive capacity can be enhanced.

Klimawandel und Entwicklung im Mekong Delta - Eine Fallstudie zu Armut, Vulnerabilität und Möglichkeiten der Ausweitung von Anpassungskapazität.

Eucker, Dennis

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SWD-Schlagwörter: Klimawandel , Verwundbarkeit , Anpassung , Soziale Anpassung , Mekong Delta , Vietnam , Nachhaltigkeit
Freie Schlagwörter (Englisch): Climate change , Vulnerability , Adaptation , Social Adaptation , Social Vulnerability , Mekong River Delta, Vietnam, Sustainability
Basisklassifikation: 89.42 , 89.50
Institut: Sozialwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Politik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Hein, Wolfgang (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 18.01.2012
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 27.01.2012
Kurzfassung auf Englisch: Based on the Mekong River Delta in southern Vietnam, the present study describes and analyses the relationship between poverty and vulnerability of the rural population, including the consequences of climate change on the given living situation in the region. The research employs the capability approach and is based on an empirical case study. Results show how and in which way different livelihood groups are presently affected by climate variability and extremes. Current policies and programmes that may potentially reduce people’s vulnerability are analysed, and conclusions are drawn on different aspects that would enhance adaptive capacity.
The study shows that vulnerability is socially diversified, with different population groups being affected by climate variability and extremes in different ways. In the case study region, poor and marginalised population groups are left behind in the countrys ongoing growth period, and are those who tend to be the most vulnerable.
Ways to enhancing adaptive capacity will depend on integrated and more cohesive approaches that aim at more sustainable ways of development, and in which people are supported through livelihood approaches, social protection measures, and with their voice being heard in decision-making processes. Disaster risk management, though being part and parcel of any adaptation process in the region, must become harmonised with the prevailing needs of various livelihood groups.
The study concludes that socio-economic and institutional processes build central determinants of vulnerability and adaptive capacity which, in turn, are strongly influenced by institutional conditions. Results from the study are assumed to be informative about the experiences of the average of all sites, but are not summable to be valid for the entire Mekong River Delta, due to the qualitative parts of the case study design. Yet, results provide a number of valuable insights into prevailing vulnerability to ongoing climate change in the region.
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende Doktorarbeit beschreibt und analysiert am Beispiel des südvietnamesischen Mekong Delta die Zusammenhänge von Armut und Vulnerabilität der ländlichen Bevölkerung, sowie die Wechselwirkungen der Lebensbedingungen mit den Auswirkungen des voranschreitenden Klimawandels. Die Studie verwendet den capability Ansatz und basiert auf einer empirischen Fallstudie.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie und in welcher Weise verschiedene Bevölkerungsgruppen bereits heute von den Auswirkungen von Klimavariabilität/ -extremen betroffen sind. Im Rahmen einer Analyse von überstehenden politischen Entscheidungen und Entwicklungsprogrammen, die potentiell zu einer Reduzierung von Vulnerabilität führen können, wird ein Fazit zu Möglichkeiten der Ausweitung adaptiver Kapazitäten gegeben. Die Studie zeigt auf, dass Vulnerabilität in sozial diversifizierter Form auftritt und dass unterschiedliche Gruppen auf unterschiedliche Weise von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Arme und marginalisierte Bevölkerungsteile, die bislang nur unzureichend vom anhaltenden Wirtschaftswachstum des Landes profititert haben, machen hierbei den größten Teil der von Vulnerabilität betroffenen Gruppen aus.
Eine Ausweitung adaptiver Kapazitäten hängt maßgeblich von integrierteren Ansätzen zur nachhaltigen Entwicklung ab. Die Studie identifiziert einkommensfördernde Maßnahmen, soziale Sicherung und politische Partizipation als wesentliche Bestandteile eines solchen Ansatzes. Auch wenn Katastrophenschutz einen wesentlichen Teil von Anpassungsmaßnahmen im Mekong Delta darstellt, müssen bestehende Ansätze besser mit den Bedürfnissen der lokalen Bevökerung abgestimmt werden.
Die Studie gelangt zu dem Fazit, dass sich Vulnerabilität und adaptive Kapazität maßgeblich unter dem Einfluss sozioökonomischer und politischer Einflüsse bewegen, deren weitere Entwicklung die Frage nach institutionellen Anpassungsmöglichkeiten nach sich zieht. Wenngleich sich die Ergebnisse der Studie auf Grund der qualitativen Elemente des Forschugnsdesigns in ihrer Gültigkeit nicht auf das gesamte Mekong Delta übertragen lassen, so tragen sie doch zu einem detaillierten Verständnis über vorherrschende Strukturen von Vulnerabilität gegenüber dem Klimawandel in der Region bei.

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