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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-55159
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5515/


Nachuntersuchungsergebnisse und Beurteilung der Lebensqualität von Patienten mit Beckenring- und Acetabulumfrakturen

Follow-up results and assessment of the quality of life of patients with pelvic or acetabular fractures

Baumbach, Katrin

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SWD-Schlagwörter: Hüftgelenkpfanne , Knochenbruch , Becken <Anatomie> , Osteosynthese , Lebensqualität , SF-36 Health survey , Nachuntersuchung , Beckenringbruch
Basisklassifikation: 44.80 , 44.83 , 44.65
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Rueger, Johannes M. (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 28.11.2011
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 02.02.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel dieser Arbeit war die Evaluation des klinischen und sozialen Outcome von Patienten mit Beckenring- und Acetabulumfrakturen, welche sich in den Jahren 2000 und 2001 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in Behandlung befanden. Hierzu erfolgte eine umfangreiche klinische Nachuntersuchung zwei Jahre nach dem Verletzungsereignis sowie die Datenerfassung im Rahmen der Multicenterstudie der Arbeitsgruppe Becken der DGU (AO-International). Von 181 behandelten Patienten kamen 86 für eine Nachuntersuchung in Frage. Hiervon hatte in 19 Fällen eine Acetabulumfraktur, 51mal eine Beckenringfraktur und in 16 Fällen eine Kombination der beiden vorgelegen. 42,5 Prozent dieser Patienten waren operativ versorgt worden. Ausgeschlossen von einer Nachuntersuchung wurden Patienten mit ausschließlicher Vorderer Beckenringfraktur. Die häufigsten Begleitverletzungen waren Schädelhirnverletzungen sowie Verletzungen der Extremitäten und Nerven. 35 Patienten konnten nachuntersucht werden. Sechs Patienten waren initial, 13 weitere ohne erkennbaren Einfluss des Unfallgeschehens, verstorben. Die klinische Nachuntersuchung zeigte nach Beckenringverletzung in 86,4%, nach
Acetabulumfraktur in 83,3% und bei kombinierter Verletzung in 85% der Fälle ein sehr gutes oder gutes Ergebnis. Eine gute soziale Re-Integration erreichten 72,7% der Patienten mit Beckenring- und 83,3% nach Acetabulumfraktur sowie 71,4% mit kombinierter Fraktur. Trotz der oft schweren Verletzungen waren die meisten Patienten mit dem Behandlungsergebnis (74,3%) zufrieden. Das klinische und soziale Ergebnis wurde jedoch häufig von den zahlreichen Begleitverletzungen überlagert. Der Vergleich mit der Literatur zeigte, dass die epidemiologischen Daten, das therapeutische Vorgehen und das Outcome für das hier betrachtete Patientenkollektiv repräsentativ waren. Die Überlegenheit einer Therapiestrategie zeigte sich bei uns nicht, was unterstreicht, dass diese auf einer strengen Indikationsstellung und diese wiederum auf allgemeinen und frakturspezifischen Kriterien beruhen.

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