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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-55189
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5518/


Dosis-Wirkungs-Beziehung der Cyclophotocoagulation und Vergleich eines fraktionierten und eines unfraktionierten Therapieregimes

Schwarzer, Hendrik

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SWD-Schlagwörter: Glaukom
Freie Schlagwörter (Deutsch): Cyclophotocoagulation
Basisklassifikation: 44.95
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Klemm, Maren (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 10.01.2012
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 07.02.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Die Beherrschung komplizierter und therapieresistenter Augeninnendruck- situation bei verschiedensten Glaukomformen stellt auch heute noch eine große Herausforderung an jeden Ophthalmologen dar. Die Cyclophotocoagulation ist in vielen Fällen eine gute Therapiealternative, insbesondere bei anderweitig unbeherrschbaren Augeninnnendruckwerten. Schwere Beherrschbarkeit von Komplikationen wie Druckentgleisungen oder auch eine überschießende Drucksenkung bis zur persistierenden Hypotonie und Phtisis bulbi sind auf die schlechte Steuerbarkeit der Cyclophotocoagulation zurückzuführen, da bislang keine sichere Dosis-Wirkungs-Beziehung definiert werden konnte.
Trotz der Wahl einer möglichst homogenen Gruppe gesunder Versuchtiere zeigte sich im Verlauf der Untersuchungen dieser Arbeit, dass offenbar immer noch eine nicht eindeutige Zahl unabhängiger Variablen auf die Wirkung der Cyclophotocoagulation Einfluss nimmt, die leider auch immer noch nicht sicher aufgedeckt werden konnten. Der Zusammenhang zwischen der Dosis und der Wirkung bei der Cyclophotocoagulation ist komplex und erlaubt aufgrund vieler beeinflussender Co-faktoren keine eindeutige Aussage über eine Dosis- Wirkungs-Beziehung der CPC. Nichtsdestotrotz konnten einige wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden. Es konnte gezeigt werden, dass mit steigender Laserherdzahl die Wirkung pro Laserherd nachlässt und dass die ersten applizierten Laserherde die größte Wirkung haben. Unter anderem scheint die lokale Ausschüttung von Prostaglandinen bei der IOD-Senkung eine wesentliche Rolle zu spielen.
Der Vergleich zweier Therapieschemata zeigte ein sichereres Erreichen eines definierten Zieldrucks bei weitaus weniger postoperativen Komplikationen in einer fraktioniert behandelten Gruppe gegenüber einer unfraktioniert behandelten Gruppe auf und kann als Erkenntnis für weitere klinische Untersuchungen herangezogen werden. Unabhängig von der nicht eindeutig geklärten Frage einer Dosis-Wirkungs-Beziehung lässt sich basierend auf den Ergebnissen der vorliegenden Arbeit eine fraktionierte Behandlung als für die klinische Praxis zu empfehlendes Therapieregime mit guter Augeninnendrucksenkung bei niedriger Komplikationsrate postulieren.

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