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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-55604
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5560/


Untersuchung zur Expression der Sphingosin-1-Phosphat-Rezeptoren S1P1 bis S1P5 in kleinzelligen Bronchialkarzinomzellen

Allendorf, Jessica

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SWD-Schlagwörter: Sphingosin , Kleinzelliges Bronchialkarzinom , G-Protein gekoppelte Rezeptoren , Metastase , Real time quantitative PCR
Freie Schlagwörter (Deutsch): Sphingosin-1-Phosphat-Rezeptoren , Untersuchungsvergleich in vivo und in vitro , Lysophospholipide
Basisklassifikation: 44.43 , 44.34
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Schumacher, Udo (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 28.02.2012
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 03.04.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Es sind in der vorliegenden Arbeit die Expressionen der fünf Rezeptoren S1P1-5 auf kleinzelligen Bronchialkarzinomzellen (OH1, OH3, H69, H82 und SW2) aus Kulturzellen und aus Primärtumoren (aus SCID-Mäusen) untersucht worden. Dabei sollte nachgewiesen werden, ob diese spezifischen Rezeptoren, die an den Liganden S1P binden, vermehrt auf den Zellen vorkommen. Aufgrund seines aggressiven Wachstums und seiner frühen hämatogenen Metastasierung ist das kleinzellige Bronchialkarzinom als Modellsystem ausgewählt worden. Die Untersuchung erfolgte mittels Real-Time-PCR mit der relativen Quantifizierung am LightCycler.
Bei der Auswertung der Ergebnisse ist deutlich geworden, dass die Expression der Rezeptoren in den Kulturzellen nicht vergleichbar mit ihrer Expression in den Primärtumoren ist. Bis auf S1P2 fielen alle Ergebnisse für die Kulturzellen negativ aus. Für S1P3 ist weder in Kultur noch auf den Tumoren eine Expression festgestellt worden. S1P1, S1P4 und S1P5 wiesen insgesamt sehr unterschiedliche Expressionsraten auf. Aufgrund der unterschiedlichen Expressionsraten der Rezeptoren auf den unterschiedlichen Tumorzellen kann keine allgemeingültige Aussage in Hinsicht auf das Metastasierungsverhalten des kleinzelligen Bronchialkarzinoms getroffen werden.
Allerdings könnte ein weiterer Aspekt hinsichtlich der Tumorprogression die Regulierung spezieller Rezeptoren darstellen. Aufgrund des neuroektodermalen Ursprungs des Tumors ist eine hohe S1P5-Expression erwartet worden. Diese Rezeptoren sind allerdings in den Zellen der Kultur nicht exprimiert worden. Da S1P5 hemmend auf die Zellproliferation wirkt, zeigt seine Herabregulierung in allen Zellen in der Kultur an, dass die Expression dieses Rezeptors in einem frühen Stadium der malignen Progression abgeschaltet wird. Neben dieser speziellen Regulierung kann bei dem kleinzelligen Bronchialkarzinom auf eine ligandenabhängige Steuerung über S1P geschlossen werden. Besonders die niedrigen Expressionsraten für S1P1 und die hohen Expressionsraten für S1P2 bestätigen diese These, da S1P1 durch eine große Menge von S1P herab und S1P2 herauf reguliert wird.
Kurzfassung auf Englisch: In the present study there are analyse the expression of five receptors S1P1-5 at small-cell lung cancer (OH1, OH3, H69, H82 and SW2) in culture cells and primary tumors (from SCID mice). It should be shown to these specific receptors, whose bind to the ligand S1P, happen propagated on the cells. Because of its aggressive growth and its early haematogenous metastases the small-cell lung cancer has been selected as a model system. The present study was carried out by real-time PCR on the LightCycler with the relative quantification.
In evaluating the results it has been shown that expression of the receptors in the cultured cells can not be compared with their expression in primary tumors. Except for S1P2 all results were negative for culture cells. For S1P3 is neither culture nor on the tumors were an expression observed. S1P1, S1P4 and S1P5 had overall a very different expression levels. Due to the different expression levels of different receptors on the tumor cells, no general statement can be made in terms of metastasis behaviour on the small cell lung cancer.
However, a further aspect to the tumor progression can be demonstraded by the regulation of specific receptors. Nevertheless the neuroectodermal origin of the tumor, a high-S1P5 expression was expected. These receptors have been, however, not expressed in the cells of the culture. Since S1P5 has an inhibitory effect on cell proliferation, its down-regulation shows in all cells in the culture that expression of this receptor in an early stage of malignant progression is switched off. In addition to these specific regulation it can be implied that the small-cell lung cancer is in a ligand-dependent control of S1P. In particular, the low expression levels of S1P1 and the high expression levels for S1P2 confirm this hypothesis, because the high level of S1P regulates S1P1 down and S1P2 up.




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