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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-55632
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5563/


Blutplasma-Fettsäurekomposition und Knochendichte bei jungen gesunden Männern

Blood Plasma Fatty Acid Composition and Bone Mineral Density in Young Healthy Men

Pighin, Ruth-Christine

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SWD-Schlagwörter: Arachidonsäure, Arachidonsäurestoffwechsel , Docosahexaensäure, Omega-3-Fettsäuren, Omega-6-Fettsäuren, Knochenstoffwechsel, Fettsäurestoffwechsel
Freie Schlagwörter (Deutsch): Knochendichte , Knochenmineralgehalt , Humanstudie
Freie Schlagwörter (Englisch): bone mineral density , bone mineral content , fatty acids , omega 3 PUFA
Basisklassifikation: 44.11
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Beisiegel, Ulrike (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 24.02.2012
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 03.04.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Das Ziel dieser Arbeit war die Beantwortung der Frage, ob das Blutfettsäureprofil von jungen gesunden Männern mit ihrer Knochendichte korreliert. Das Hauptaugenmerk lag auf der langkettigen Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA). Der günstige Einfluss der Omega-3-Fettsäuren auf Entzündungsprozesse und Herz-Gefäßerkrankungen gilt als gesichert. Ein deutlicher positiver Effekt von Omega-3-Fettsäuren wurde in Tierstudien auch auf die Knochendichte nachgewiesen. Beim Menschen wird diese Wirkung kontrovers diskutiert, kann aber durchaus als potentieller Ansatz für die Prophylaxe und Therapie von Osteoporose gesehen werden.
In der vorliegenden Arbeit wurde das Fettsäureprofil der Plasmaphospholipide von 102 gesunden Männern jeweils im Alter von 24 sowie 28 Jahren mittels Gaschromatographie gemessen und mit der mit Dual-Energy-Röntgenabsorptiometrie (DXA) ermittelten Knochendichte korreliert. Eine statistisch signifikante Beziehung zeigte sich nicht, obwohl Hogstrom et.al. in demselben Kollektiv im Alter von 16 sowie 22 Jahren eine positive Korrelation zwischen den Omega-3-Fettsäuren und der Knochendichte nachgewiesen hatten (Hogstrom, M, Nordstrom, P, Nordstrom, A (2007). "n-3 Fatty acids are positively associated with peak bone mineral density and bone accrual in healthy men: the NO2 Study." Am J Clin Nutr 85(3): 803-807.). Für die in der vorliegenden Arbeit untersuchten Altersstufen konnten diese Korrelationen nicht festgestellt werden.
Eine mögliche Erklärung für diese Diskrepanz könnte sein, dass die Effekte der Fettsäuren insbesondere beim wachsenden Skelett zum Tragen kommen, die Probanden der vorliegenden Studie ihr Wachstum aber bereits abgeschlossen hatten.
Zur definitiven Beantwortung der Frage, ob die Substitution von Omega-3-Fettsäuren eine positive Auswirkung auf die Knochendichte beim Menschen hat, ergibt sich daher aus der vorliegenden Arbeit die Forderung nach der Durchführung von prospektiven randomisiert-doppelblinden Studien in verschiedenen Altersgruppen vor und nach Abschluss des Skelettwachstums.

Kurzfassung auf Englisch: The aim of this dissertation was to determine whether the blood fatty acid composition in young healthy men is correlated with their bone mineral density. The main focus was laid on the long-chain omega-3-fatty acid doxosahexanoic acid (DHA). Plasma phospholipids of 102 healthy men were measured with gas chromatography at age 24 and 28 respectively and were correlated with the bone mineral density measured by dual energy absorptiometry (DXA). No statistically significant correlation could be detected, even though Hogstrom et.al. had shown a positive correlation between omega-3-fatty acids and bone mineral density in the same test subjects at ages 16 and 22 years (Hogstrom, M, Nordstrom, P, Nordstrom, A (2007). "n-3 Fatty acids are positively associated with peak bone mineral density and bone accrual in healthy men: the NO2 Study." Am J Clin Nutr 85(3): 803-807.). A possible explanation for this discrepancy could be that effects of fatty acids are more pronounced in the period of growth of the sceleton whereas there is no effect in fully grown subjects like the probands investigated in this study.

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