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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-56147
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5614/


Retrospektive Analyse isolierter, überwiegend bzw. komplett arterieller koronare Bypassoperationen der Jahre 2001 bis 2005

Retrospective analysis isolated complete arterial coronary Graftimplantation (2001 to 2005)

Haye, Oliver

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SWD-Schlagwörter: Bypassoperation , Arteria radialis
Basisklassifikation: 44.85
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Böhm, Dieter (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.02.2012
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 18.04.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende Dissertation ist eine retrospektive Analyse des mittelfristigen Outcome bei isolierten, überwiegend bzw. kompletten arteriellen koronaren Bypassoperationen. Hierzu wurden die prä-, peri und postoperativen Daten der Patienten des Universitären Herzzent-rums Hamburg (UHZ) aus den Jahren 2001 bis 2005 analysiert, die sich in den genannten Jahren oben genannter Operation unterzogen haben. Die Zahl der überwiegend bzw. komp-lett arteriellen koronaren Bypassoperationen hat sich von 2001 (58 Operationen) bis 2005 (169 Operationen) fast verdreifacht mit einer prozentualen Anteilssteigerung von 11,2% 2001 auf 25,8% 2005 in Bezug auf alle isolierten Bypassoperationen. Es werden insgesamt 714 Patienten in die Analyse eingeschlossen (männlicher Anteil 83,3%, Altersmedian 64,3 ± 9,1 Jahre). Nach durchschnittlich 50,23 ± 14,6 Monaten erfolgte eine Befragung der Patienten und deren weiterbehandelnden Ärzte. Insgesamt kann ein Follow-up von 572 Patienten (80,1%) erreicht werden. Mit Hilfe einer logistischen Regression kann gezeigt werden, dass das weibliche Geschlecht (p = 0,003), der gruppierte logistische EuroSCORE (p = 0,000) und der aktive Nikotinkonsum (p = 0,000) ausschlaggebend für das kardiale Outcome und somit den Erfolg der koronaren Bypassoperation sind. Der logistische EuroSCORE als Ablösung des additiven EuroSCORE ist in dieser Studie nicht nur ein verlässlicher prädiktiver Marker für das postoperative 30-Tages-Motalitätsrisiko, sondern ist auch ein guter prädiktiver Marker für eine Einschätzung des mittelfristigen Über-lebens der Patienten. Auch zeigt sich eine zunehmende Anzahl kardialer Ereignisse bei stei-genden präoperativen logistischen EuroSCORE-Werten.
Durch das retrospektive Studiendesign bleibt die initiale Frage der Offenheitsraten der unter-schiedlichen arteriellen Bypassgefäße aufgrund mangelnden postoperativer Koronarangio-graphien – nur 82 Patienten wurden postoperativ koronarangiographiert – offen. Jedoch konnten andere interessante Ergebnisse gezeigt werden. So zeigte zum Beispiel jeder fünfte Diabetiker mit diätetischer Einstellung eine postoperative Wundheilungsstörung, was im Ver-gleich zu Diabetikern mit medikamentöser (6,3%) oder insulinabhängiger (12,9%) Einstellung und auch im Vergleich zu Patienten ohne bekannten Diabetes Mellitus (7,2%) eine signifikant höhere Wundheilungsstörungsrate darstellt.

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