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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-56986
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5698/


Konventionelle Dissektionsmethoden versus Ultraschalldissektion im Rahmen der Whipple’schen Operation – prospektiv randomisierte Studie

Stehr, Anne Kerstin

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (2.652 KB) 


Basisklassifikation: 44.65
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Bockhorn, Maximilian (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 01.06.2012
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 16.07.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Hintergrund
Ultraschalldissektionsgeräte wurden für die laparoskopische Chirurgie und die offene Chirurgie entwickelt. Bisher wurde der Einsatz der Ultraschalldissektion im Vergleich zu der konventionellen Technik bei Pankreasoperationen nicht untersucht.

Methoden
In dieser kontrollierten, randomisierten Multicenterstudie wurden die klassische chirurgische Technik und die Ultraschalldissektion bei Pankreasoperationen verglichen. Primärer Endpunkt war die Gesamtoperationszeit, als sekundäre Endpunkte wurden der Blutverlust, die Kosten, die Mortalität und die intra- und postoperativen Komplikationen untersucht.

Ergebnisse
255 Patienten wurden in dieser Studie untersucht. 128 Patienten wurden in die Ultraschalldissektions-Gruppe und 127 Patienten in die konventionelle Dissektions-Gruppe randomisiert. Die klinisch-pathologischen Parameter waren gleich in beiden Gruppen. Es gab keinen signifikanten Unterschied in der Gesamtoperationszeit (durchschnittlich 316 und 319 min in der Ultraschall- und der konventionelle Dissektions-Gruppe; P = 0,95) und der Resektionszeit (durchschnittlich 168 und 178 min in der Ultraschall- und der konventionelle Dissektion Gruppe; P=0,97). Der Blutverlust unterschied sich nicht signifikant (durchschnittlich 350 und 350 ml, P = 0,67). Außerdem gab es keinen signifikanten Unterschied hinsichtlich der intra- und postoperativen Komplikationen (P = 0,39). Die Kosten bei beiden Operationsverfahren waren ähnlich (P = 0,15) und die Länge des Krankenhausaufenthaltes unterschied sich nicht signifikant (P = 0,76).

Schlussfolgerung
Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen dem Ultraschalldissektionsgeräts und der klassischen chirurgischen Technik bezüglich der Operationszeit, des Blutverlustes, der intra- und postoperativen Komplikationen, der Länge des Krankenhausaufenthaltes und der Kosten der
Eingriffe. Das Ultraschalldissektionsgerät ist also so sicher und effizient wie die konventionelle Chirurgie, bietet allerdings keine signifikanten Vorteile. Stärken der Ultraschalldissektionstechnik bleiben auf die Laparoskopie oder plastische- rekonstruktive Verfahren beschränkt.
Kurzfassung auf Englisch: Background:
 Ultrasonic
 dissection
 devices
 are
 designed
 for
 laparoscopic
 and
 open
 surgery.
 Classical
 surgical
 technique
 and
 Ultrasonic
 dissection
 have
 not
 been
 compared
 in
 pancreatic
 surgery 
so 
far.


Methods:
 In
 this
 randomized
 multicentric
 controlled
 study
 classical
 surgical
 technique
 and
 ultrasonic
 dissection
 have
 been
 compared.
 Primary
 endpoint
 of
 this
 study
 was
 the
 overall 
operation
 time, 
secondary endpoints
 were 
blood
loss 
and
 the
 intraoperative‐ 
and
 postoperative 
complications.


Results:

 255 
patients 
were 
included 
in 
this
 study.
128 
patients
 were
 randomized 
in 
the
 ultrasonic
 dissection
 group
 and
 127
 patients
 were
 randomized
 in
 the
 conventional
 dissection
 group.
 Clinicopathological
 parameters
 were
 equal
 in
 both
 groups.
 There
 was
 no 
significant
 difference 
in 
the overall operation 
time 
(mean 
316 
and
 319 
min 
in 
ultrasonic
 and
 conventional
 dissection
 group;
 P=0.95),
 the
 resection
 time
 (mean
 168
 and
 178
 min
 in
 ultrasonic
 and
 conventional
 dissection
 group;
 P = 0.97).
 Also
 there
 were
 no
 significant
 difference
 in
 blood
 loss
 (median
 350 and
 350
 ml;
 P = 0.67).
 Intraoperative
 and
 postoperative
 complications
 differed
 not
 significant
 (P = 0.39)
 whereas
 the
 complications
 in
 the
 ultrasonic
 dissection
 group
 were
 not
 as
 severe
 as
 in
 the
 conventional
 dissection
 group.
 The
 costs
 of
 both
 interventions
 are
 equal
 (P = 0.15)
 and
 the
 length
 of 
hospital 
stay 
did 
not 
differ 
significantly
 (P = 0.76).


Conclusion:
 There
 was
 no
 significant
 impact
 between
 the
 Ultrasonic
 Dissection
 Device
 and
 the
 Classical
 Surgical
 Technique
 concerning
 the
 overall
 operation
 time,
 blood
 loss,
 intra‐
 and
 postoperative
 complications,
 length
 of
 hospital
 stay
 and
 costs
 of
 the
 interventions.


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