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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-57822
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5782/


Folgeuntersuchung von Kindern nach einer intermittierenden präventiven Behandlung der Malaria mit Sulfadoxin-Pyrimethamin

Hogan, Benedikt

Originalveröffentlichung: (2011) J Infect Dis. 2011 Feb 15;203(4):556-60. Epub 2010 Dec 20.
pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Folgeuntersuchung , Antikörper , IPTi
Freie Schlagwörter (Englisch): ipti , antimalarials , malaria , control
Basisklassifikation: 44.75
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: May, Jürgen (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 20.07.2012
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 02.08.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine intermittierende präventive Therapie (IPTi) der Malaria mit Sulfadoxin-Pyrimethamin (SP) bei Kleinkindern in endemischen Gebieten mit mäßiger bis hoher Übertragung von Malaria tropica und niedriger Resistenzlage gegen SP. Einige IPTi-Studien die mit SP durchgeführt wurden, konnten jedoch nach der Intervention in der SP-Gruppe ein erhöhtes Auftreten von Malariafällen und/oder Anämien nachweisen. Um diese sogenannten „Rebound-Effekte“ zu detektieren, wurde eine Folgeuntersuchung mit ehemaligen Teilnehmern einer IPTi-Studie durchgeführt. Malariometrische Parameter unterschieden sich in der SP- und der Placebo-Gruppe nicht.
Immunglobulin G Antikörper-Titer (PfLIgG) gegen Anti-Plasmodium falciparum Lysat wurden als ein Schätzmaß für vorangegangene Malariaepisoden eingesetzt und waren bei Kindern des SP-Arms erniedrigt. Die wahrscheinlichste Erklärung hierfür ist eine insgesamt geringere Exposition mit parasitärem Antigen bei Kindern in der SP-Gruppe.
Kurzfassung auf Englisch: Recently, the World Health Organization emphasized the potential benefit of intermittent preventive treatment in infants (IPTi) to control malaria and officially recommended implementation of IPTi with sulfadoxine-pyrimethamine (SP) in areas with moderate and high transmission, where SP resistance is not high. As reported rebound effects make further observation mandatory, we performed a survey of participants of a former IPTi trial. Malariometric parameters were similar in the SP and the placebo group. In contrast, anti-Plasmodium falciparum lysate immunoglobulin G antibody levels, a proxy measure for preceding malaria episodes, remained lower in the SP arm. The most likely explanation is a lower overall exposure to parasitic antigens after IPTi.

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