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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-58408
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5840/


Community Music Therapy – Kraft für eine sich wandelnde Kultur?

Simon, Christine

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Basisklassifikation: 24.40 , 24.49
DDC-Sachgruppe: Musik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Decker-Voigt, Hans-Helmut (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 27.06.2012
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 18.10.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Die auf hermeneutischer Grundlage verfasste Dissertation beinhaltet folgende Kapitel: 1. Community, Musik und Therapie in ihrer Bedeutung – eine Annäherung auf drei Pfaden, 2. Die Wurzeln von Community Music Therapy, 3. CMT in Praxis und Theorie, 4. Zur Rückverbindung des Menschen mit der Natur, 5. CMT als Basisbaustein für eine sich wandelnde Kultur im Spiegel eines gesamtgesellschaftlichen Wandlungsprozesses, 6. Parallele Entwicklungen zur CMT von verwandten therapeutischen Methoden und künstlerischen Aktionsformen sowie ein Exkurs zu deren Missbrauch, 7. "Das klingt ja wie Liebe" – Eine Interviewstudie zu musik- und gemeinschaftsorientierten Projekten in Deutschland vor dem Hintergrund von CMT.
Über die Erforschung des Phänomens Community Music Therapie hinaus legt die Arbeit dar, dass Musik im weiten Sinn (insbesondere in ihren heilsamen Aspekten) eine integrale Komponente der ganzen (= ungetrennten) Innen- und Außenwelt des Menschen ist, – eine gemeinschaftliche Ausdrucksform der Natur, in die der Mensch als essentielles, nicht heraus zu dividierendes Mitglied eingewoben ist. Die Dissertation zeigt, wie CMT zur Wiederfindung und Neuschaffung einer kraftvollen Lebenspraxis dienen kann, die ein gesundes, erfülltes Leben in Verbundenheit ermöglicht.
In diesem Sinn sieht die Autorin in CMT das Potential zu einer transformierenden, sozialen, von Wärmeenergie geleiteten künstlerischen Gestalt, in der die bisherigen Trennungen zwischen Natur und Kultur, Kunst und Leben, Therapie und gesellschaftlicher Evolution durchlässig werden. Damit wird deutlich, dass CMT weit mehr sein kann als nur eine öffentliche Erweiterung der Musiktherapie, – vielmehr eine bewegende Kraft für eine sich wandelnde Kultur, deren Wirksamkeit sich gerade dadurch begründet, dass sie elementarste Ebenen der menschlichen Existenz berührt: Musik und Gemeinschaft. Ein solch schöpferisch evolutionärer Gestaltungsprozess der Gesellschaft, der Ästhetik und Ethik verbindet, wird zugleich als ein künstlerischer wie therapeutischer Prozess betrachtet, als ein musikalisches Werk im weitesten Sinn.

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